Paarungswillige Jugendliche in Boxautos, Männlichkeitsrituale am Schießstand und der Geruch von drei Tage altem Fett – das alles gehört zu einem Volksfest einfach dazu und darf so auch nicht auf dem Seehasenfest in Friedrichshafen fehlen.
Doch was diesen Rummel zu etwas ganz Besonderem macht, sind die eigenen Erwartungen. Semester um Semester hört man von diesem legendären Fest, bei dem alle Spießigkeit fallengelassen wird, bei der so manche Ordnungswidrigkeit entgegen aller oberschwäbsicher Vernunft toleriert wird und bei dem sich die Stadt – ja die ganze Region – in kollektivem Freudentaumel befinden soll. Vier Tage ist Friedrichshafen mehr als Friedrichshafen.
Nun hat man als Student der hiesigen Universität leider kaum die Chance diesem Spektakel beizuwohnen. Vorlesungsfreie Zeit und Praktika wissen eine Teilnahme im Regelfall gut zu verhindern. Glücklich also derjenige, der seine Zeit projektgebunden in Friedrichshafen verbringen darf.
Aber es ist wie so oft: Je höher die Erwartung, desto größer die Enttäuschung. Auch wenn ich einen schönen Abend auf dem Fest verleben durfte, so reicht das Seehasenfest natürlich nicht an den studentischen Mythos heran. Wie auch? Es ist eben nur ein Volksfest – wenn auch ein wirklich sehr nettes.



Du hast ja auch das Feuerwerk verpasst und nicht gesehen wie Dozenten auf den Tischen getanzt haben
Aber coole Fotos!
Das stimmt natürlich – das Highlight hab ich vermutlich wirklich verpasst. Aber ich glaube es waren genug Eindrücke um den Mythos “Seehasenfest” ein wenig zurechtzurücken
man ihr 2 heissen schnidden am schiessstand ey! har!
einen kuss ans fakeguruteam dun danke fuer die dokumentation dieses festes! jetzt wissen wir endlich was uns JEDEN SOMMER entgeht…..
EY SEEHASENFÄSCHT WAR EINFACH NUR GEIL UND IST MYTHOS