Auf den Tisch geschaut: Berlin Mitte.


Auf den Tisch geschaut: Berlin Mitte.

a. Das iPhone: Inbegriff deiner Selbst. Du bist jung, mobil, trendy, designbewusst, sexy. Du lebst den “Lifestyle of Health and Sustainability“. Aber vor allem bist du erst kürzlich nach Berlin gezogen und wärst ohne Apps wie Berlin.Unlike völlig aufgeschmissen. Aber so weißt du immer wie der Puls der Stadt schlägt (siehe b.) und beeindruckst deine neuen Berliner Freunde (die alle seltsamerweise genauso schwäbeln wie du) mit vermeintlichem Insiderwissen.

b. Der Salat mag zwar versalzen sein, doch immerhin isst du ihn nicht irgendwo. Im Dolores genießt du “a dizzying array of well-prepared ingredients“, und auch die Nähe zu hippen Entrepreneurs – immerhin spielt der Name des Restaurants ja an einen Stadtteil in San Francisco an. Und von der Bay-Area kann man noch viel lernen. Die hauseigene Musikanlage lässt La Roux gegen die neue Platte von Zoot Woman antreten und die selbstgemachte Limonade (100% Organic und Fair Trade und aus der Region) ersetzt gerade deinen Latte Macciato im St. Oberholz.

c. “Vorsicht, Opposition” – dieser Titel der ZEIT hat dich natürlich angesprochen, geht es doch um Netzpolitik. “Zensursula”, Netzsperren, Piraten – da macht dir keiner etwas vor. Was du von dem Artikel hältst, hast du deinen Twitter-Followern schon mitgeteilt (vgl. Punkt a.) und dich dann der PAGE zugewandt. Natürlich kennst du alle Themen schon aus diversen Blogs, aber irgendwie ist es einfach ein gutes Gefühl, das selbe noch mal in Print zu haben. Retro ist sexy und was ist bitteschön mehr retro als Papier?

d. Klar bist du arty. Klar interessiert du dich für Kunst. Klar kannst du lange wach bleiben. Klar gehst du zur langen Nacht der Museen (aber da dann auch mehr so in Galerien und so). Und dann ins Berghain.

e. Wie ärgerlich, dass du deinen Fieldnotes-Notizblock (“Moleskine ist so 2008″) heute vergessen hast. Gerade jetzt ist dir eine unglaublich gute Idee für ein neues Fotoprojekt gekommen. Aber pfiffig wie du bist, hast du einfach ein anderes Büchlein aufgetrieben. Es ist pink und grün.

FakeGuru schaut Städtern in dieser neuen Serie auf den Tisch. Nicht ganz ernst, aber kaum gelogen.

28. August 2009 | Ein Eintrag von Emu
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“Das Praktikum meines Lebens”


MIAGI.

In einer neuen Miniserie (zu Finden unter dem Tag “Praktikum”) stellt FakeGuru spannende und herausfordernde Praktikumsplätze und deren Praktikanten vor. Den Anfang macht Lukas Onken, Student an der Zeppelin University in Friedrichshafen, der den Sommer über eine Konzertreise für das südafrikanische Jugendorchester ‘MIAGI’ geplant und gemanagt hat. Das Interview findet ihr nach dem Klick.
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23. August 2009 | Ein Eintrag von Emu
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Damien Hirst Telephone


Ich bin gerade beim Stylespion erneut über das “Audacity of Huge” Video von der Simian Mobile Disco gestolpert. Vor wenigen Wochen hatte ich es schon wo anders entdeckt, aber damals nur kurz durchgezappt – was für ein Fehler! Allein für Minute 0:58 lohnt sich schon der gesammte Clip. A Damien Hirst Telephone. Ich raste aus.
Aber auch die aufräumenden “Roomba Robots” sind nicht schlecht.

(btw: Keine Sorge. Nach gefühlten 21.300 Musikposts gibt es auch bald wieder anderen Content. Es ist schon einiges in der Pipeline – Ihr dürft also gespannt sein)

17. August 2009 | Ein Eintrag von Emu
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Immer diese Automaten…


Ist schon jedem von uns mal passiert. Man kennt das ja.

17. August 2009 | Ein Eintrag von Emu
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