Städte üben auf mich eine unglaubliche Faszination aus. Ihre Dynamik und Heterogenität wirkt auf mich wie ein unwiderstehlicher Sog. Ganz besonders hat es mir allerdings die Königsklasse aller Städte angetan: Mega Cities – jene urbanen Ballungsräume, deren Einwohnerzahl die 10-Millionen Grenze und damit wohl auch das Vorstellungsvermögen vieler übersteigt.
Heute morgen habe ich dann eine wunderbare Foto-Serie über die chinesische Megastadt “Chongqing” entdeckt (ein Name der mir vorher unbekannt war – wie leider viel zu vieles aus China), in die ich mich dann auch gleich verliebt habe.
Der in der Schweiz wohnhafte Fotograf Ferit Kuyas nähert sich der 32 Millionen-Metropole hauptsächlich von den Randbezirken aus. Nur schemenhaft kann man von dort die im Nebel versinkende Hochhäuser erkennen. Immer wieder stolpert der Blick über riesige Brückenkonstruktionen, die allmählich im grauen Dunst der Stadt verschwinden. Es ist mehr eine wage Ahnung, die wir so von der Metropole und ihren Ausmaßen bekommen: Was sich hinter dem kühlen Weiß abspielt, bleibt der eigenen Phantasie überlassen.


Mehr wunderbare Bilder nach dem Klick.



Vielen Dank an das ignat blog, welches mich auf diese tollen Fotos aufmerksam gemacht hat und an Ferit Kuya, der mich die Bilder hier zeigen lässt.
Hammerbilder!
[...] dem Beitrag zu Ferit Kuyas Fotoprojekt “City of Ambition” schrieb ich damals: Nur schemenhaft kann man von dort die im Nebel versinkende Hochhäuser [...]