Vier Standpunkte.
1. Ich liebe Musik. Sie beglückt. Bringt mich zum Weinen. Zum Nachdenken.
Seitdem ich denken kann, begleitet mich Musik in allen Lebenslagen. Emu und Musik – das gibt es eigentlich nur im Doppelpack. Von der ersten (zugegebenermaßen extrem peinlichen) Maxi-CD bis hin zum 500. iTunes-Download habe ich deshalb auch eine recht umfangreiche Musikbibliothek aufgebaut.
Und doch beschleicht mich seit einiger Zeit ein ungutes Gefühl, wenn ich mich durch die gigabyte große Sammlung wühle. Viele Alben haben für mich an Relevanz verloren. Gekauft aus einer Laune oder Mode heraus; wenig gehört und schließlich vergessen. Klar gibt es die “Klassiker” – jene Lieder, die immer wieder herausgekramt werden und auch über die Jahre nichts von ihrer Brillianz einbüßen. Aber wie viele sind das schon, verglichen mit den Unmengen an kurzlebigen Tracks, die sich auf meiner Festplatte tummeln?
Es ist bittere Wahrheit: 90% meiner Musikbibliothek ist tot oder befindet sich in einem sehr ausgedehntem Winterschlaf. (weiterlesen…)