Herrlichste Belanglosigkeit.


Bekanntlich fällt es sehr schwer, einem Nicht-Twitterer zu erklären, worin nun der Sinn oder Nutzen dieses neuen Kommunikationsmediums liegt. Wie oft habe ich schon gehört, dass doch hauptsächlich Belangloses gezwitschert werde. Oder Zusammenhangsloses. Nichtssagendes.

Liebe Kritiker: Ihr habt recht! Aber es sind so oft so schöne und so schön absurde Belanglosigkeiten.

Bildschirmfoto 2009-10-18 um 16.04.06

Wer seine überseriöse Twittertimeline mit solchen oder ähnlichen Tweets ein wenig aufpeppen will, der findet bei Peter Breuer eine wunderbare Liste voller Wortakrobaten und kleinen Poeten, denen man unbedingt folgen sollte. Und Peter Breuer himself natürlich auch – als Einstiegsdroge, sozusagen.

18. October 2009 | Ein Eintrag von Emu
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En medio de Tortillas y Revolucionarios


Eva Bolza-Schünemann studiert an der Jacobs University in Bremen. Diesen Sommer verbrachte sie im zentralamerikanischen Honduras und arbeitete für UNICEF. Eigentlich. Denn dann kam der Militärputsch dazwischen.

Honduras

Als ich Mitte Juni nach Tegucigalpa in Honduras aufbrach, um ein Praktikum bei UNICEF zu machen, wagte ich nicht zu träumen, dass ich in eine politischen Krise geraten würde. Fünf Tage nach meiner Ankunft wurde der Präsident gestürzt und ich verbrachte zwei Monate inmitten einer Revolution. Die Vorstellung ein Praktikum bei UNICEF in Honduras zu machen fand ich eigentlich aufregend genug, aber die politische Krise ließ die Zeit noch spannender werden!
Da ich vor drei Jahren bereits als Volontärin für ein Jahr in Tegucigalpa lebte, wünschte ich mir schon lange, dorthin zurückzukehren und die lieb gewonnenen Freunde wiederzusehen. (weiterlesen…)

18. October 2009 | Ein Eintrag von Emu
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Pralinen für die Ohren Vol.4


Und schon ist es die Vierte. Nach der ruhigen letzen Woche, muss diese das Gegenteil her. Tanzmusik, bam oida. Nicht bewegen = unverzeihbar.

 

1 // Amanda Blank // Make it Take it

Die Musikwelt feiert die “Mordsschlampe” aus Philly -
“Viele Leute verstehen es nicht richtig oder sie verstehen es gar nicht und wollen der Welt einfach nur erzählen, dass ich so eine Rapschlampe wäre. Ich weiß nicht, was die leute hinterm einem Rücken über mich erzählen. Ich ziehe es vor, das auch so zu belassen”, so Miss Blank. Ob oder nicht ist mir persönlich ja ziemlich egal, solange Amanda Blank weiter solch tanzbeintreibende Musik macht! “Might like you better, if we slept together” ist die Single aus ihrem ersten Album “I Love you” – Mit auf den Alben der derzeitigen Superstars ist sie auch und das ganz ohne Sexualpraktiken:  Santigold, The Cool Kids, Diplo oder M.I.A gaben sich die Ehre… 

 

 

2 // Ebony Bones! / The Muzik

 Darf ich vorstellen: Ebony Bones! – Londonerin mit Ausrufezeichen hinter Namen… und das ist kein Witz, das ist eine Drohung! Sie ist nicht nur schrill oder durchgeknallt, nein sie ist völlig verrückt! Sie hängt sich bunte Rießenringe um Hals, Handgelenke und Hüfte, sie tobt auf der Bühne hin und her, sie macht einfach eine unfassbare Show. Aber sie kann es auch. Angefangen hat Ebony Thomas beim Theater als Schauspielerin: von Shakespeare zur neuen Grace Jones! Dank ihr können wir stolz sagen: Girls kick Ass!… mit Ausrufezeichen.

 

3 // Miike Snow / Animal

Alle guten Dinge sind drei, so auch Miike Snow: drei Jungs aus Schweden und New york! Endlich treten sie aus dem Ghostwriter Schatten und zeigen sich in ihrer vollen Pracht. Die beiden schwedischen Produzenten Christian Karlsson und Pontus Winnberg kennst Du. Britney Spears? Ja. “Toxic”? Genau. Geschrieben von den beiden Jungs und sogar ausgezeichnet mit dem Grammy! Der dritte im Bunde? New yorker Produzent und Mulitinstrumentalist Andrew Wyatt, eine wunderbar gelungene Menage à Trois. Auch wenn “Animal” manchmal klingt wie Phil Collins bin ich Fan. Genau.

Ach, und weil so schön war und ich noch nicht aufhören will zu tanzen… einer geht noch.

Zugabe // Dizzie Rascal / Bonkers


 

15. October 2009 | Ein Eintrag von Fumi
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Taurrtiissttaa


Es ist kaum eine Woche vergangen, als ich auf meinem kleinen Reiseblog folgendes vermerkte:

“Jedes Mal, wenn ich eine groessere Reise antrete, mache ich mir vorher einen Plan; suche nach spannenden Orten; nach Herausforderungen. Und einmal angekommen wird alles wieder ueber den Haufen geworfen. Immer.”

Der Grund war (und ist…) eine Reise, die ich nach Argentinien unternommen habe. Und wieder habe ich mich von Anregungen fremder Reisender, spontanen Einfaellen und vielfaelltigen Eindrucken treiben lassen: Von einem wunderbaren Erlebnis zum anderen.

Wie ueberrascht war ich, als ich heute in der zweitgroessten Argentinischen Stadt Cordoba, im “Museo Provincial de Bellas Artes Caraffa” auf einen Kuenstler gestossen bin, der sich genau dieses besondere “Treibenlassen” zum Thema gemacht hat.

Auf einer Reise nach Amsterdam, haelt Lucas di Pascuale die vielen kleinen Eindrueke und Geschehnisse – jene Erlebnisse also, die jede Reise wirklich “einmalig” machen – in rasch gezeichnten Skizzen unter dem Titel “Taurrtiissttaa” fest.

Cordoba. Museum.

“I travelled all over the city as if I were lost. For instance I looked for al place that somebody recommended, but many times without reaching my initial goal. Unable to find a site, other places caught my attention on the way. (…) The trips tended to be the moments when I conceived my work, but this time they also became the way to carry it out. The excusions formed the framework in which the work evolved.”

Das Museum praesentierte dieses Erinnerungs- (oder vielleicht besser: Ereigniss-?) Potpourri ungeordnet an einer grossen Wand. Jede weitere Zeichnung; jedes neue Fragment, liessen die Erinnerungen des Kuenstler und damit das ganz persoenliche Bild einer Stadt, lebendig werden. Nicht durch ihre einzelne Qualitaet oder Originalitaet “funktionierten” die Bilder, sondern einzig in ihrem Zusammenspiel. Aber dafuer dann richtig.

Waere die Museumswaerterin nicht so aufdringlich gewesen – ich haette einige Zeit mehr vor den Bildern verbringen koennen.

14. October 2009 | Ein Eintrag von Emu
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