Alma.


Für ein Jahr hat sich Rodrigo Blaas von seinem Arbeitgeber Pixar verabschiedet, um sein eigenes kleines Projekt zu verwirklichen. Dieses Projekt – wie könnte es auch anders sein – ist ein animierter Kurzfilm mit dem Titel ‘Alma’. Anders als die Pixar-Filme ist dieser Streifen jedoch nicht lustig oder süß, sondern außerordentlich gruselig. Und auf eine leicht verstörende Art unglaublich wunderbar. Aber das seht ihr am besten selbst.

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20. December 2009 | Ein Eintrag von Emu
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Outside the Box.


Der Illustrator Joseph Pelling hat ein unglaublich schönes Video über Kreativität und Ideen geschaffen. Und über den unausweichlichen Diskurs, welcher Denkansatz denn nun der bessere ist.

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11. December 2009 | Ein Eintrag von Emu
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Kurz notiert: Zweiohrküken.


Ich bin ein großer Freund von Unterhaltungsfilmen. Riesige Explosionen und schmalzige Romanzen gehen absolut klar – Hauptsache Popcorn und Cola sind in ausreichender Menge vorhanden. Heute war wieder so ein Tag, an dem ich mich auf genau so einen Kinoabend gefreut hatte. Denn heute habe ich mir Zweiohrküken angesehen.

Und irgendetwas hat einfach nicht gestimmt.

Mein Hauptproblem war, dass man merkte, dass Regisseur Til Schweiger keinerlei Visionen hat: Der ganze Film und die gewählten Einstellungen wirkten wie eine wahllose Aneinanderreihung von Dekopostern und schlechten Fashionfotografien. Die Wohnungen der Darsteller – von Ludos Loft bis hin zur Stadtwohnung der sexsüchtigen Lana (“Ließ es von hinten, dann kannst du es dir vielleicht besser merken”) – wirkte wie der filmgewordene Ikeakatalog. Ich habe mich ständig gefragt, wann das erste Preisschild auftaucht. Es war alles einfach zu steril und mitunter so ‘polished’, dass es schlichtweg auffiel. Ganz schlimm wurde es am Schluss: Wir sehen einen einsamen Mann auf einer Düne. Eine Frau im Sonnenuntergang auf einer Schaukel. Ein altes Haus am Meer. Und vor meinem geistigen Auge taucht Til auf, wie er folgenden Satz sagt: “Einfach auch Mal eine Szene, die Kunst ist. Das wär’ dufte. Wirklich.”

Ihr dürft mich nicht falsch verstehen: Ich hatte viel Spaß bei dem Film. Ich würde auch nicht sagen, dass es sich nicht lohnt, den Streifen anzusehen. Nur hatte ich eben die ganze Zeit das Gefühl, hier versucht jemand zwanghaft “schöne Bilder” zu kreieren, ohne es zu wirklich zu können. Hätte man das gelassen und einfach einen Standard-Kitschfilm gedreht – ich hätte das Popcornkino umsomehr genießen können.

10. December 2009 | Ein Eintrag von Emu
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Stare into the Sun. It’s awesome.


Einhörner lösen bei mir ja Veröffentlichungsreflexe aus. Das kommt nicht von ungefähr, denn wir wissen: Einhörner sind überawesome. Daher jetzt auch dieses fantastische Video zu Graffiti 6s “Stare Into The Sun”.

Nicht minder abgefahren ist die Selbstbeschreibung des hierfür verantwortlichen Illustrators Ian Stevenson. Ein Auszug:

Abandoning computers, Ian now grabs his pen hard and with vigor. He manipulates it in ways never before heard or seen on this little Earth. Your face will implode when faced with his fluids (from his pen). “Begone, airbrushing; farewell, anti-aliasing,” he chats, dashing his computer against the rocks “I am a man – a man, you hear? I need my hands to be dirty with inky residue I want to feel my body. Men, men alone, men together need not for effeminate graphic design. They need pictures of weird animals and stuff”. So he strides free in the world, a man standing alone in the world, naked and beautiful for all to see naked.

“Naked” und “Ink” – das hört sich beides ziemlich retro an. Aber auch von retro wissen wir ja: Es ist überawesome.

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2. December 2009 | Ein Eintrag von Emu
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