Pralinen für die Ohren // die Erste 2010


Nach der Winter-Wunderland-Pause heißt es frisch und munter im neuen Jahr: NEUE MUSIK. Aus Vietnam konnte ich leider nichts gescheites mitbringen, da gerade Modern Talking und nur Modern Talking gehypt und geremixt werden, also: “back to the roots” und her mit neuen Klängen aus den musikalischen Welten.

1 // Hockey // Too Fake

“Wir wollen Dance Music machen, die dich sofort in den Bann zieht. So als ob wir eine Band, aber auch genauso gut ein DJ sein könnten.”  Wenn das nicht mal ein Ziel ist! Die vier Jungs von der nordamerikanischen Pazifikküste sind am groß werden,… verfolgen ist angesagt! Musikalisch, wohl gemerkt.

2 // Adam Green //Buddy Bradley

Mister Drogen/Alkohol/ und Pocahontas-Armbluse ist zurück, mit einem wie ich finde, großartigem Track und ohne Fransen!

3 // Local Natives // Camera Talk

Diese Band klingt, als wäre sie aus den Untiefen der verregneten Londoner Szene geschossen. Aber: Quatsch! Ihr Zuhause ist das sonnige L.A., Kalifornien. In den Blogs fallen Vergleiche mit den Fleet Foxes und Vampire Weekend, gerade hat der NME sie zum Download des Tages gekürt. „Airplanes“, das Debütalbum der Local Natives, erschien am 2. November auf Infectious UK. Nice.


21. January 2010 | Ein Eintrag von Fumi
Mehr von Fumi findest du auf Twitter
1 Comment | Tweet this | Leser, die das ♥: 2 (Ich auch!)

Essen voller… Crap.


“Do you eat crap?” Die Antwort ist in meinem Fall leider viel zu häufig “Ja”. Das ist vor allem dann der Fall, wenn ich mich dazu entschließe, auswärts zu essen. Das Hauptproblem ist, dass es in Friedrichshafen (wie wohl in vielen anderen kleineren Städten auch) einfach kein günstiges und schnelles Angebot an “gesundem Fast-Food” gibt. Während in Berlin und Hamburg jeder zweite Laden die kleinen Wörter “organic” oder “bio” im Namen trägt (eine Entwicklung, die man in ihrer “Ehrlichkeit”, durchaus auch kritisch sehen kann), scheint die “Provinz” bisher leider außen vor.

Das McDonald’s nun ein grünes Logo bekommt, hilft irgendwie auch nicht weiter.

(via)

19. January 2010 | Ein Eintrag von Emu
Mehr von Emu findest du auf Twitter
6 Comments | Tweet this | Leser, die das ♥: 4 (Ich auch!)

BBC Knowledge.


Nachfolgend seht ihr die wohl am awesomesten animierte Werbung seit langem. Die konnte ich nicht einfach so in unserem Vimeo-Channel untergehen lassen. Aber schaut selbst:

Und gelernt haben wir auch noch etwas. Wenn das nicht eine erfolgreiche Einminutenpause war… (via)

13. January 2010 | Ein Eintrag von Emu
Mehr von Emu findest du auf Twitter
0 Comments | Tweet this | Leser, die das ♥: 1 (Ich auch!)

Robin Friend.


Als ich beim durchblättern der neusten Ausgabe der ‘Wallpaper‘ auf die Bilder von Robin Friend gestoßen bin, wusste ich, dass ich sie umgehend bloggen wollte. Doch noch während ich eine Mail an den Fotografen aufsetzte, wurde ich ein wenig stutzig. Ich war dabei, wunderschöne, ruhige und nebelige Landschaftsaufnahmen zu veröffentlichen. Wieder einmal.

Warum kehre ich immer wieder zu solchen Aufnahmen zurück? Ist es einfach – vielleicht auf unerklärliche Weise – “mein Ding”? Noch während ich dem Gedanken nachhing, ertönte das leise Pling meines Mailaccounts. Friend hatte geantwortet. “Yeah by all means – publish away”.

Ich weiß nicht, wie oft ich die Bilder noch beim Verfassen dieses Textes angesehen habe. Ein Hin und Her zwischen Preview, Schreiben, Löschen und wieder Preview. Und irgendwo dazwischen ein Funken von dem, was es ist, das mich so fesselt.

In dem Beitrag zu Ferit Kuyas Fotoprojekt “City of Ambition” schrieb ich damals:

Nur schemenhaft kann man von dort die im Nebel versinkende Hochhäuser erkennen. Immer wieder stolpert der Blick über riesige Brückenkonstruktionen, die allmählich im grauen Dunst der Stadt verschwinden. Es ist mehr eine vage Ahnung, die wir so von der Metropole und ihren Ausmaßen bekommen: Was sich hinter dem kühlen Weiß abspielt, bleibt der eigenen Phantasie überlassen.

Es ist mein eigener Kopf – meine eigene Phantasie – die einen solchen Sog entwickelt. Das kleine Kino, dass bei jedem Betrachten die Vorhänge öffnet. Jedes Mal anders. Es gibt in diesen Bildern nichts, dass grob daherkommt und sagt: Sieh das! Das ist für mich etwa der Unterschied zur Fashionfotografie, die zwar ästhetisch aber meist plakativ ist.

Die Aussage des Künstlers findet ihren Weg auch so zu mir. Leise. Aber umso eindringlicher.

Weitere Bilder nach dem Klick. (weiterlesen…)

12. January 2010 | Ein Eintrag von Emu
Mehr von Emu findest du auf Twitter
1 Comment | Tweet this | Leser, die das ♥: 4 (Ich auch!)

« Neuere ArtikelMehr Einträge auf der nächsten Seite »