Gino and the Garlic Myth präsentieren ein Video aus der Sparte “ungesunde Laster wunderschön animiert“. Das zigarettenstemmende Männchen mit Dreieckskopf und Adidasschuhen ist nur ein Grund den nachfolgenden Film zu lieben.
Quasi zur Vorbereitung für ein neues Projekt (und weil ich im Moment einfach nicht weiter an den gefühlten zehn Unipräsentationen arbeiten kann, die in der nächsten Woche anstehen), skippe ich einmal wieder durch Live-Videoaufnahmen von verschiedenen Bands.
Es gibt einige Mitschnitte zu denen ich immer wieder zurückkehre – die fantastische Aufzeichnung der Blogotheque eines Kings of Convenience Konzert zum Beispiel. Oder Dig for Fires Calexico-Session. So unterschiedlich die Produktionen der Videos auch sein mögen, sie schaffen es dennoch gleichermaßen, dieses einmalige Live-Gefühl wenigstens ein bisschen in mein Zimmer zu holen. Und das ist an stressigen Tagen Gold wert.
Nachdem mich Mark (ja, dieser Mark) erfolgreich mit Caribous erster Albumauskopplung “Odessa” ordentlich angefixt hatte, war ich natürlich umso gespannter auf das ganze Album. Nun – hier ist es.
Die Tracks laufen jetzt zum ersten Mal durch, es ist also noch zu früh für ein abschließendes Urteil, aber bisher gefällt mir das, was ich höre schon recht gut. Der Sound changiert ein wenig zwischen avangardistischem Elektro und trashigem Eighties-Pop. Und da ich gerade in einem neonfarbenen Shirt vor dem Rechner sitze, kann das ja gar nicht verkehrt sein.
Ein abschließendes Urteil findet ihr später hier als Update. Und eure Meinung dürft ihr natürlich auch gerne in den Comments zum Besten geben. Aber jetzt erst einmal Musik:
Das Internet, so scheint es, kannte gestern nur zwei Themen: Unsinn (Topeka? C’mon Google…) und iPad. Sehr. Viel. iPad.
Waren die ersten Kommentare zu Apples neustem Gerät noch ein wenig verhalten, so ist diese Skepsis herrlichstem Enthusiasmus gewichen. In dem Moment, in dem die Testpersonen der einschlägigen Print- und Onlinepublikationen das Pad in die Hand gedrückt bekamen, gab es kein Halten mehr. Regte man sich vor einigen Wochen noch darüber auf, dass das Gerät über keine Kamera, kein Flash und kein Multitasking verfüge, so genügt nun offenbar ein Satz von Designer Jonathan Ive um alle Kritiker zum Schweigen zu bringen: “In many ways, it’s the things that are not there that we are most proud of“.
Und so folgt nun ein Jubelschrei dem nächsten. Ein Beispiel:
I am finally left alone with an iPad. Finally I get some finger time. I peep under the slip holder, and there it is. When I switch it on, a little sigh escapes me as the screen lights up. Ten minutes later I am rolling on the floor, snarling and biting, trying to wrestle it from the hands of an Apple press representative.
Dieser Auszug stammt aus einem mehrseitigen Artikel der New York Times. Ja, der New York Times. Und es sind Artikel wie dieser, die mich größte Ehrfurcht vor Apples PR-Abteilung haben lassen. Man kann wohl froh sein, dass die Firma aus Cupertino keine Drogen, Handfeuerwaffen oder Atomtechnologie verkauft – wir würden alle Schlange stehen.