Kiwi Future Soul!


Ich bins, Jimmie!

Yay! Es geht los! jimmie hu gastiert bei FakeGuru, freut sich ganz besonders über die Ehre und so gibt’s nun also ein paar bescheidene Kommentare von meiner Seite zu sommerlichen Musikerlebnissen, Entdeckungen und Empfehlungen. Begonnen wird ganz sofort und ohne große Vorrede mit einem ganz besonderen Schmankerl.

Dazu vielleicht vorab: Ich habe ein gewisses Talent gute Bands immer genau dann zu entdecken, wenn sie gerade nicht mehr in meiner Nähe spielen. Dabei gilt: Je besser die Band desto knapper verpasse ich sie. So zu beobachten bei den Herren von electric wire hustle. Diese Woche entdeckt, letzte Woche waren sie hier in Berlin. Danke nochmal. Das blöde daran ist nämlich, dass die Jungs nicht nur verdammt gut sind, sondern ihnen sogar der Ruf voraus eilt, sie seien eine unglaublich Live-Band. Aber der Reihe nach.

electric wire hustle: das ist ein Mix aus Hiphop, Jazz und Soul – herrlich groovige Drums treffen auf soulige Melodien und dezente Gitarren-licks, gespickt wird das ganze mit feinen elektronischen Sounds und dem guten alten Fender Rhodes. Das ganz spielt sich dann irgendwo zwischen Jose James, Flying Lotus und Curtis Mayfield ab und behält dabei eine unverkennbar eigene Note. Kurz gesagt: Groß!

Kein Wunder, dass die Jungs Wellen schlagen. DJ-Papst und Alles-Kenner Gilles Peterson hat sie schon letztes auf seiner bubblers compilation gefeatured, außerdem waren die Herren mittlerweile Support für Alice Russel, DJ Krush und sogar Soulmeister Steve Spacek. Von allen hört man, sie seien relativ begeistert und sich einig: Die können was. (weiterlesen…)

24. July 2010 | Ein Eintrag von Simon
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Laserdisaster.


shock, control, regression, adaption – assoziiert man nicht direkt mit LaserLichtStrahlen. Bis jetzt; bis raurouw.

Die vierköpfige Architekten-Kollaboration – allesamt Absolventen der Städelschule in Frankfurt Main und nun in Amsterdam bei UNStudio unterwegs – sind gerade dabei die Ausstellungsräume der Galerie PROGRAM in Berlin mit künstlichem Licht zu variieren und zu erweitern.

Von meinem Platz, im 50 qm-großen Hinterzimmer der Galerie, kann man zuweilen künstliche Nebelschwaden und scheinbar körperdurchschneidende Laserstrahlen sehen. Die Fenster der Galerie sind abgedunkelt und reinkommen wird man ab Samstag wohl nur durch den Hintereingang. Wer kommt, wird mit kleinen Forderflächenspiegeln  die vier verschiedenen Stadien des Trauerns – eben shock, control, regression, adaption – beeinflussen und verändern können.

Wieso ich das alles weiß? Die kommenden Wochen unterstütze ich die gemeinnützige Plattform “PROGRAM – initiative for art and architecture collaborations” in Berlin und begleite (mit Pressekontakten, Bier, aufräumen, reden und rauchen) unter anderem dieses Projekt. Es kommt noch mehr und irgendwann wieder weniger, dann sag ich bescheid.

Laserdisaster. Ich glaube es wird verrückt.

16. July 2010 | Ein Eintrag von Cay
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Mit Leben spielen.


Normalerweise zeige ich ungern zwei Videos in einem Post. Und doch finde ich, dass die nachfolgenden Kurzfilme wunderbar zusammenpassen. Die brutale Gleichgültigkeit eines Individuums und die rücksichtslose Ausbeutungsmaschinerie eines Kollektivs – die Hauptmotive der Filme – sind zwei grausame Seiten unserer eigenen menschlichen Existenz. Seiten, die wir gerne vergessen oder verdrängen, weil es oft so viel leichter ist, nicht darüber nachzudenken, was gerade in der Nachbarwohnung passiert oder gar in einem fernen Land. Oder was es wirklich kostet, den Tank des Autos zu füllen… Die Beispiele ließen sich beliebig fortsetzten. Die Abstraktion durch die Science-Fiction-Geschichten und den Zeichentrick hilft dabei, sich dieser Probleme bewusst zu werden – ohne gleich durch einen ausgestreckten Zeigefinger angeprangert zu werden.

Die wunderschönen und verstörenden Filme “Bruce” von Tom Judd und “MARS!” von Joe Bichard und Jack Cunningham gibt es nach dem Klick. (weiterlesen…)

14. July 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Zeppelin Wundertour.


5:30am.

Ich vermisse es zu reisen.

Natürlich sollte ich mich nicht beschweren, gerade jetzt nicht, wo ich doch in Berlin bin, spannende Leute treffe und jeden Tag coole Orte (wieder-)entdecke. Aber es ist auch nicht das touristische Reisen – nicht dieses “entdecken dank Reiseführer” – das ich vermisse. Es sind die intensiven persönlichen Begegnungen, die ich vor vier Wochen dank meiner Tour mit dem Zeppelin Orchestra machen durfte, die mir jetzt fehlen.

So wirklich hatte ich das Projekt hier noch gar nicht vorgestellt (drüben nur ganz kurz — ihr solltet unbedingt das Facebook-Abo abschließen!) – aber es wird höchste Zeit! (weiterlesen…)

9. July 2010 | Ein Eintrag von Emu
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