Kiwi Future Soul!


Ich bins, Jimmie!

Yay! Es geht los! jimmie hu gastiert bei FakeGuru, freut sich ganz besonders über die Ehre und so gibt’s nun also ein paar bescheidene Kommentare von meiner Seite zu sommerlichen Musikerlebnissen, Entdeckungen und Empfehlungen. Begonnen wird ganz sofort und ohne große Vorrede mit einem ganz besonderen Schmankerl.

Dazu vielleicht vorab: Ich habe ein gewisses Talent gute Bands immer genau dann zu entdecken, wenn sie gerade nicht mehr in meiner Nähe spielen. Dabei gilt: Je besser die Band desto knapper verpasse ich sie. So zu beobachten bei den Herren von electric wire hustle. Diese Woche entdeckt, letzte Woche waren sie hier in Berlin. Danke nochmal. Das blöde daran ist nämlich, dass die Jungs nicht nur verdammt gut sind, sondern ihnen sogar der Ruf voraus eilt, sie seien eine unglaublich Live-Band. Aber der Reihe nach.

electric wire hustle: das ist ein Mix aus Hiphop, Jazz und Soul – herrlich groovige Drums treffen auf soulige Melodien und dezente Gitarren-licks, gespickt wird das ganze mit feinen elektronischen Sounds und dem guten alten Fender Rhodes. Das ganz spielt sich dann irgendwo zwischen Jose James, Flying Lotus und Curtis Mayfield ab und behält dabei eine unverkennbar eigene Note. Kurz gesagt: Groß!

Kein Wunder, dass die Jungs Wellen schlagen. DJ-Papst und Alles-Kenner Gilles Peterson hat sie schon letztes auf seiner bubblers compilation gefeatured, außerdem waren die Herren mittlerweile Support für Alice Russel, DJ Krush und sogar Soulmeister Steve Spacek. Von allen hört man, sie seien relativ begeistert und sich einig: Die können was.

Fabriziert wird der Spaß, der sich ‘future soul‘ nennt, von drei Herren um Tay Ninh aus Wellington, Neuseeland. Der wird begleitet von Mara Tk und Myele Manzanza und ist wohl schon seit September 09 mit der ‘neuen’ Platte recht erfolgreich unterwegs. Allerdings hat erst jetzt ihr Label bbe music den Schritt raus in die große Welt gewagt und ihr Debüt weltweit veröffentlicht. Und das kann sich hören lassen! Ganze 14 Tracks gibt’s, alle wunderbar entspannt und irgendwie erfrischend. Das ganze kommt samt schickem Artwork, ist – wie gesagt – verdammt groovy und hört sich in etwa so an:

ich habe das mal nach ganz oben weiter gereicht und so sollte es die jungs wohl auch bald in der FakeGuru-Spotify-List (awesome) zu hören geben. Wem das nicht reicht und wer mehr will, dem sei hiermit wärmstens das Album empfohlen. Es lohnt!

In diesem Sinne, (ich freue mich natürlich über feedback und kommentare eurerseits.
 :)

Auf bald,
jimmie.

24. July 2010 | Ein Eintrag von Simon
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