
“Once caught by the golden lure you become a prospector for life, condemned, doomed, exalted… The search for what? They could not have said; neither can I… anything as pretext. And how could they hope to find this treasure which has no name and has never been seen? Hard to say—and yet, when they found it, they could not fail to recognize it.”
Es verwundert nicht, dass sich Jesse Chehak die einleitenden Worte zu seinem Fotoband ‘Fool’s Gold’ von Edward Abbey leiht, einem amerikanischen Autor, dessen Werk gänzlich dem Südwesten der USA gewidmet ist. Nicht nur weil Chehaks Fotos immer wieder jene Landstriche zum Thema haben, sondern vor allem weil man in seinen Bildern noch ein wenig von dem einstigen Goldrauschgefühl – diesem einsamen und gleichsam hoffnungsvollen Aufbrechen in eine so unvertraute Welt – entdecken kann: In beeindruckenden Landschaften verlieren sich die wenigen Menschen; es sind nur flüchtige Auftritte, die ihnen hier gegönnt werden.
Immer wieder wird die Reihe der Landschaftsaufnahmen von Portraits durchbrochen. Es sind Momentaufnahmen: Ein junger Mann an den Gleisen, ein Mädchen auf dem Bürgersteig, eine Menschengruppe an einem Zaun. Ihre suchende Blicke und die Schnappschuss-Ästhetik lassen keinen Zweifel: Auch diese Momente sind flüchtig. Gerade im Kontrast zu den Landschaftsaufnahmen wird das noch einmal ganz besonders deutlich.
Schaut man sich so den ganzen Band an, wird man das Gefühl nicht los, als wären sie noch immer auf der Suche, die Menschen im amerikanischen Westen. Doch auf der Suche nach was?
“They could not have said; neither can I…”


Mehr Bilder gibt es nach dem Klick. (weiterlesen…)