shock, control, regression, adaption – assoziiert man nicht direkt mit LaserLichtStrahlen. Bis jetzt; bis raurouw.

Die vierköpfige Architekten-Kollaboration – allesamt Absolventen der Städelschule in Frankfurt Main und nun in Amsterdam bei UNStudio unterwegs – sind gerade dabei die Ausstellungsräume der Galerie PROGRAM in Berlin mit künstlichem Licht zu variieren und zu erweitern.
Von meinem Platz, im 50 qm-großen Hinterzimmer der Galerie, kann man zuweilen künstliche Nebelschwaden und scheinbar körperdurchschneidende Laserstrahlen sehen. Die Fenster der Galerie sind abgedunkelt und reinkommen wird man ab Samstag wohl nur durch den Hintereingang. Wer kommt, wird mit kleinen Forderflächenspiegeln die vier verschiedenen Stadien des Trauerns – eben shock, control, regression, adaption – beeinflussen und verändern können.
Wieso ich das alles weiß? Die kommenden Wochen unterstütze ich die gemeinnützige Plattform “PROGRAM – initiative for art and architecture collaborations” in Berlin und begleite (mit Pressekontakten, Bier, aufräumen, reden und rauchen) unter anderem dieses Projekt. Es kommt noch mehr und irgendwann wieder weniger, dann sag ich bescheid.

Laserdisaster. Ich glaube es wird verrückt.