Es ist schon wieder viel zu spät (02:14 Uhr!) und ich sollte wirklich schon im Bett sein, aber ich komme einfach nicht umhin, diesen Film jetzt doch noch hier zu posten. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich überhaupt verstanden habe, worum es eigentlich in ‘Between Bears’ von Eran Hilleli geht, aber eines weiß ich ganz sicher: Es ist ein unglaublich schöner Film.

“Once caught by the golden lure you become a prospector for life, condemned, doomed, exalted… The search for what? They could not have said; neither can I… anything as pretext. And how could they hope to find this treasure which has no name and has never been seen? Hard to say—and yet, when they found it, they could not fail to recognize it.”
Es verwundert nicht, dass sich Jesse Chehak die einleitenden Worte zu seinem Fotoband ‘Fool’s Gold’ von Edward Abbey leiht, einem amerikanischen Autor, dessen Werk gänzlich dem Südwesten der USA gewidmet ist. Nicht nur weil Chehaks Fotos immer wieder jene Landstriche zum Thema haben, sondern vor allem weil man in seinen Bildern noch ein wenig von dem einstigen Goldrauschgefühl – diesem einsamen und gleichsam hoffnungsvollen Aufbrechen in eine so unvertraute Welt – entdecken kann: In beeindruckenden Landschaften verlieren sich die wenigen Menschen; es sind nur flüchtige Auftritte, die ihnen hier gegönnt werden.
Immer wieder wird die Reihe der Landschaftsaufnahmen von Portraits durchbrochen. Es sind Momentaufnahmen: Ein junger Mann an den Gleisen, ein Mädchen auf dem Bürgersteig, eine Menschengruppe an einem Zaun. Ihre suchende Blicke und die Schnappschuss-Ästhetik lassen keinen Zweifel: Auch diese Momente sind flüchtig. Gerade im Kontrast zu den Landschaftsaufnahmen wird das noch einmal ganz besonders deutlich.
Schaut man sich so den ganzen Band an, wird man das Gefühl nicht los, als wären sie noch immer auf der Suche, die Menschen im amerikanischen Westen. Doch auf der Suche nach was?
“They could not have said; neither can I…”


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Okee, es hilft nichts; wir müssen jetzt alle da durch: Uns bleibt noch ein Monat – wenn wir Glück haben vielleicht ein paar Wochen mehr – bis der Sommer zu Ende geht. Höchste Zeit also, noch einmal fleißig die Nächte unter freiem Himmel durchzutanzen! Und nichts eignet sich besser dafür, als das gnadenlose Remix-Feuerwerk, welches die beiden großen Trash-Sommeracts des letzten Jahres Major Lazer und La Roux gerade abbrennen. Laserawesomeness mischt sich mit Eightiestrashfunkelwesomeness und einer gehörigen Portion Retrocharme (“damals, Sommer 2009…“).
Wie gesagt: Es hilft nichts. Play klicken und dancen. Jetzt.
// In 4 the Kill Pon de Skream
// Quicksand (Mad Decent 2010 Rerub)
Das ganze Album gibt es nach dem Klick im Stream und als kostenlosen Download bei Mad Decent. (weiterlesen…)

Normalerweise zeige ich ungern zwei Videos in einem Post. Und doch finde ich, dass die nachfolgenden Kurzfilme wunderbar zusammenpassen. Die brutale Gleichgültigkeit eines Individuums und die rücksichtslose Ausbeutungsmaschinerie eines Kollektivs – die Hauptmotive der Filme – sind zwei grausame Seiten unserer eigenen menschlichen Existenz. Seiten, die wir gerne vergessen oder verdrängen, weil es oft so viel leichter ist, nicht darüber nachzudenken, was gerade in der Nachbarwohnung passiert oder gar in einem fernen Land. Oder was es wirklich kostet, den Tank des Autos zu füllen… Die Beispiele ließen sich beliebig fortsetzten. Die Abstraktion durch die Science-Fiction-Geschichten und den Zeichentrick hilft dabei, sich dieser Probleme bewusst zu werden – ohne gleich durch einen ausgestreckten Zeigefinger angeprangert zu werden.
Die wunderschönen und verstörenden Filme “Bruce” von Tom Judd und “MARS!” von Joe Bichard und Jack Cunningham gibt es nach dem Klick. (weiterlesen…)
