Erinnerungsfetzen.


Barrey. Rock n' Roll.

Seit ein paar Tagen schon klicke ich mich immer wieder durch die Bilder unserer Tour mit dem Zeppelin Orchestra. Ich verbinde mit jedem Foto so wunderbare Erinnerungen und teilweise auch so abstruse Erlebnisse, dass es mich jedes Mal aufs Neue erfreut, das Album zu öffnen.

Natürlich kommt es nicht von ungefähr, dass ich gerade jetzt wieder diese Bilder hervorkrame. Am Wochenende wird der Film über die Tour zum ersten Mal öffentlich zu sehen sein. Da außer dem Filmteam noch niemand den Streifen zu Gesicht bekommen hat, ist die Aufregung bei den Musikern und dem Kommunikationsteam fast schon physisch spürbar – wohl der Effekt des viermonatigen Wartens.

Wie das Wochenende ausgeht und welche Überraschungen der Film bereit hält, lasse ich euch nächste Woche wissen! Bis zum Filmstart schwelge ich aber noch ein bisschen in den fotografischen Erinnerungen.

Smoke.

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26. October 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Fool’s Gold.


Once caught by the golden lure you become a prospector for life, condemned, doomed, exalted… The search for what? They could not have said; neither can I… anything as pretext. And how could they hope to find this treasure which has no name and has never been seen? Hard to say—and yet, when they found it, they could not fail to recognize it.

Es verwundert nicht, dass sich Jesse Chehak die einleitenden Worte zu seinem Fotoband ‘Fool’s Gold’ von Edward Abbey leiht, einem amerikanischen Autor, dessen Werk gänzlich dem Südwesten der USA gewidmet ist. Nicht nur weil Chehaks Fotos immer wieder jene Landstriche zum Thema haben, sondern vor allem weil man in seinen Bildern noch ein wenig von dem einstigen Goldrauschgefühl – diesem einsamen und gleichsam hoffnungsvollen Aufbrechen in eine so unvertraute Welt – entdecken kann: In beeindruckenden Landschaften verlieren sich die wenigen Menschen; es sind nur flüchtige Auftritte, die ihnen hier gegönnt werden.

Immer wieder wird die Reihe der Landschaftsaufnahmen von Portraits durchbrochen. Es sind Momentaufnahmen: Ein junger Mann an den Gleisen, ein Mädchen auf dem Bürgersteig, eine Menschengruppe an einem Zaun. Ihre suchende Blicke und die Schnappschuss-Ästhetik lassen keinen Zweifel: Auch diese Momente sind flüchtig. Gerade im Kontrast zu den Landschaftsaufnahmen wird das noch einmal ganz besonders deutlich.

Schaut man sich so den ganzen Band an, wird man das Gefühl nicht los, als wären sie noch immer auf der Suche, die Menschen im amerikanischen Westen. Doch auf der Suche nach was?

“They could not have said; neither can I…”

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3. August 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Get Back In Your Book.


Lissy Laricchia macht ganz wunderbar verträumte Fotografien. Als ich soeben meinen Feedreader öffnete, grüßten mich ihre Bilder aus jedem dritten Post. Bei solch tollen Arbeiten ist das aber auch völlig zurecht der Fall!

Jedes Foto errinert mich daran, dass ich mich in letzter Zeit viel zu selten mit Literatur beschäftigt habe. Das ist vor allem deswegen schade, weil gute Bücher wirklich genau jenen Sog entwickeln können, den Lissy Laricchia hier so gekonnt in Szene setzt. Im Sommer werde ich jedoch sicherlich ein wenig Zeit haben ein paar gute Bücher zu lesen – und wenn ihr Empfehlungen für wunderbare “Sog-Bücher” habt, dann dürft ihr die natürlich gerne in den Comments posten.

Jetzt aber erst einmal ganz wundertolle Fotos.

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29. April 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Pyramids.


Anatoly Zenkov, ein zurückhaltender Russe, der von sich selbst lediglich behauptet, er könne alles (wohl aber hauptsächlich Art Director, Designer und Programmierer in Personalunion ist), hat eine Serie von Fotos auf wunderbarste Art manipuliert.

Persistent Pyramids” zeigt zum größten Teil Landschaftsaufnahmen aus deren Mitte tatsächlich Pyramiden zu entwachsen scheinen. Die entstehenden Verzerrungen geben den Bildern einen herrlich surrealen Effekt – die Welt der sonst so idyllischen (fast schon kitschigen) Aufnahmen wird völlig aus dem Gleichgewicht geworfen. Etwas, dass auch so manch einem Urlaubsfoto ganz gut tun würde.

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25. February 2010 | Ein Eintrag von Emu
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