Kleine Welt.


Nicht selten kommt es vor, dass ich die Läden der ansässigen Mobilfunkhändler mit einem gelangweiltem Schulterzucken verlasse. Bis jetzt schien es, als hätten alle Handyhersteller wenigstens einmal versucht, das User-Interface des iPhones zu kopieren. Nie mit Erfolg. Enttäuscht von diesen unkreativen Lösungen, habe ich für einige Zeit gänzlich das Interesse an dem Markt verloren.

Bis jetzt. (weiterlesen…)

10. March 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Robin Friend.


Als ich beim durchblättern der neusten Ausgabe der ‘Wallpaper‘ auf die Bilder von Robin Friend gestoßen bin, wusste ich, dass ich sie umgehend bloggen wollte. Doch noch während ich eine Mail an den Fotografen aufsetzte, wurde ich ein wenig stutzig. Ich war dabei, wunderschöne, ruhige und nebelige Landschaftsaufnahmen zu veröffentlichen. Wieder einmal.

Warum kehre ich immer wieder zu solchen Aufnahmen zurück? Ist es einfach – vielleicht auf unerklärliche Weise – “mein Ding”? Noch während ich dem Gedanken nachhing, ertönte das leise Pling meines Mailaccounts. Friend hatte geantwortet. “Yeah by all means – publish away”.

Ich weiß nicht, wie oft ich die Bilder noch beim Verfassen dieses Textes angesehen habe. Ein Hin und Her zwischen Preview, Schreiben, Löschen und wieder Preview. Und irgendwo dazwischen ein Funken von dem, was es ist, das mich so fesselt.

In dem Beitrag zu Ferit Kuyas Fotoprojekt “City of Ambition” schrieb ich damals:

Nur schemenhaft kann man von dort die im Nebel versinkende Hochhäuser erkennen. Immer wieder stolpert der Blick über riesige Brückenkonstruktionen, die allmählich im grauen Dunst der Stadt verschwinden. Es ist mehr eine vage Ahnung, die wir so von der Metropole und ihren Ausmaßen bekommen: Was sich hinter dem kühlen Weiß abspielt, bleibt der eigenen Phantasie überlassen.

Es ist mein eigener Kopf – meine eigene Phantasie – die einen solchen Sog entwickelt. Das kleine Kino, dass bei jedem Betrachten die Vorhänge öffnet. Jedes Mal anders. Es gibt in diesen Bildern nichts, dass grob daherkommt und sagt: Sieh das! Das ist für mich etwa der Unterschied zur Fashionfotografie, die zwar ästhetisch aber meist plakativ ist.

Die Aussage des Künstlers findet ihren Weg auch so zu mir. Leise. Aber umso eindringlicher.

Weitere Bilder nach dem Klick. (weiterlesen…)

12. January 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Danke Winter, es ist genug.


Es scheint, als entspannt die Hälfte meiner Freunde gerade an irgendwelchen Superstränden in superexotischen Superländern. Als ob das nicht schon unfair genug wäre, werde ich dank Daisy wohl die nächsten Tage eingeschlossen Zuhause verbringen. Um neben dem vielen Weiß vor dem Fenster wenigsten ein bisschen Farbe in mein Leben zu bringen, läuft nun seit einiger Zeit das Video zu Miami Horrors Song “Sometimes” auf Repeat. Der Tune ist dabei (obwohl ganz nice) eigentlich egal, geht es doch um dieses herrliche Urlaubsfeeling. Virtuelle Sonne sozusagen.

(Okay, das Ende ist echt dämlich… Naja, die Sonne zählt.)

9. January 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Was ist eigentlich ‘Nachhaltigkeit’?


Nicht erst seit dem kleinen Denkanstoß von Malte zum Thema “Nachhaltigkeit durch Design” denke ich verstärkt über dieses kleine Wort nach, dass wohl jedem mindestens einmal pro Tag über den Weg läuft. Doch der Artikel hat nun den letzten Anstoß dazu gegeben, meine eigenen Gedanken einmal niederzuschreiben.

Denn obwohl so viele Leute über Nachhaltigkeit sprechen, scheint immer noch unklar zu sein, was nun wirklich dahinter steckt. Und das, obwohl es sogar eine offizielle Definition gibt, die von der UN 1992 auf dem Umweltgipfel in Rio beschlossen wurde.

„Nachhaltigkeit ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation deckt, ohne die Möglichkeit der zukünftigen Generationen zu beeinflussen.“ (Brundtlandformel, 1992, Rio)

Dem können wohl alle zustimmen – keiner muss auf irgendetwas verzichten. Denn die Bedürfnisse heute sollen ja auch gedeckt werden. Und dazu gehört dann eben auch der dritte iPod oder das McDonalds Maxi-Menü. Bedürfnis ist Bedürfnis.

Und spätestens hier merken wir, dass ‘Nachhaltigkeit’ ein ganz schwieriges Thema ist.

Schwierig nicht nur wegen einer schwammigen Definition, sondern auch, weil jeder und vor allem jede Firma „Nachhaltigkeit“ für sich proklamiert. Dabei wissen – so zitiert das Wirtschaftsmagazin BrandEins eine Studie – nur 10% der deutschen Bürger über die genaue Bedeutung des Wortes bescheid. Doch dass das „Unerklärliche“ gut ist, denken neun von zehn BefragteN. Nachhaltigkeit; Grün – das ist Zeitgeist. Da muss man eben nicht genau nachfragen.

Doch was bedeutet es wirklich für ein Unternehmen und für eine Privatperson, Nachhaltigkeit in seinem holistischen Wortsinne ernst zu nehmen? (weiterlesen…)

5. January 2010 | Ein Eintrag von Emu
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