Erinnerungsfetzen.


Barrey. Rock n' Roll.

Seit ein paar Tagen schon klicke ich mich immer wieder durch die Bilder unserer Tour mit dem Zeppelin Orchestra. Ich verbinde mit jedem Foto so wunderbare Erinnerungen und teilweise auch so abstruse Erlebnisse, dass es mich jedes Mal aufs Neue erfreut, das Album zu öffnen.

Natürlich kommt es nicht von ungefähr, dass ich gerade jetzt wieder diese Bilder hervorkrame. Am Wochenende wird der Film über die Tour zum ersten Mal öffentlich zu sehen sein. Da außer dem Filmteam noch niemand den Streifen zu Gesicht bekommen hat, ist die Aufregung bei den Musikern und dem Kommunikationsteam fast schon physisch spürbar – wohl der Effekt des viermonatigen Wartens.

Wie das Wochenende ausgeht und welche Überraschungen der Film bereit hält, lasse ich euch nächste Woche wissen! Bis zum Filmstart schwelge ich aber noch ein bisschen in den fotografischen Erinnerungen.

Smoke.

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26. October 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Take a particle, give a particle.


Gerade ist der vierte und damit letzte Teil von Frank Chimeros Erzählung “The Back Side of Your Gullet Is Decadent and Depraved” erschienen. Selten habe ich mich so auf einen Blogpost gefreut, wie auf diesen. Es ist der Abschluss einer ganz wunderbaren Geschichte, die voller Weisheit und Wärme steckt. Wenn ihr diesen oder die anderen Teile noch nicht gelesen habt, dann seien sie euch hiermit sehr ans Herz gelegt. Sie sind mit Sicherheit ein guter Abschluss für einen Sonntag und das Richtige um in eine neue Woche zu starten.

“The Back Side of Your Gullet Is Decadent and Depraved”
Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4.

5. September 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Die Facebook-Diaspora.


Eben Moglen wankt ein wenig auf und ab, als er bedächtigt die folgenden Worte spricht:

”Facebook is the terrarium for what it feels like to live in a panopticum build out of web parts. The buisness model that supports Facebook is misuse. This is bad. And it should be obsolete – we are technologists, we should fix it.“

Es sind nur wenige der vielen richtigen Worte, die Moglen an diesem Abend in der NYU sagen wird – aber vielleicht sind es diese Worte, welche vier der anwesenden Studenten einen ganz besonderen Schauer den Rücken hinunterjagen. “Freedom in the net is decaying” wird Moglen an anderer Stelle noch sagen, doch das ist zu diesem Zeitpunkt schon jedem in dem großen Auditorium klar – ganz besonders Daniel Grippi, Maxwell Salzberg, Raphael Sofaer und Ilya Zhitomirskiy, die wenige Monate nach dem Vortrag das Diaspora-Projekt ins Leben rufen – und damit den Versuch starten, ein von den Nutzern vollständig kontrollierbares soziales Netzwerk aufzubauen.

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun schon mit den Chancen und Herausforderungen vor die uns das Internet und ganz besonders der so genannte ’soziale’ Teil des Netzes stellt. Mit Bewunderung und Staunen verfolge ich immer wieder den Aufstieg neuer Start Ups und so manch innovativen Schritt alter Businesshasen – immer im Bewusstsein, dass die Technik die hier entwickelt wird, große Teile der Wirtschaft, aber auch unseres ganz persönlichen Miteinanders beeinflusst und verändert.

Kaum ein Service hat mich dabei in den letzten Jahren so sehr fasziniert (und zeitlich so gefesselt) wie Facebook. Das große Versprechen aller privaten, d.h. geschlossen konzipierten Netzwerke, Mittelpunkt digitaler Identität zu werden, hat kein Social Network so gut erfüllt wie Facebook. 500 Millionen Nutzer sind kein Zufall.

Meine ersten Zweifel kamen, als Facebook anfing ausdem privaten Netzwerk nach und nach ein öffentliches zu machen. Das Teilen von Inhalten mit einer ‘privaten Öffentlichkeit’ (also dem Freundeskreis) und öffentliches Publizieren von Inhalten gerieten durcheinander, wie Jeff Jarvis so treffend feststellte. (weiterlesen…)

27. August 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Zeppelin Wundertour.


5:30am.

Ich vermisse es zu reisen.

Natürlich sollte ich mich nicht beschweren, gerade jetzt nicht, wo ich doch in Berlin bin, spannende Leute treffe und jeden Tag coole Orte (wieder-)entdecke. Aber es ist auch nicht das touristische Reisen – nicht dieses “entdecken dank Reiseführer” – das ich vermisse. Es sind die intensiven persönlichen Begegnungen, die ich vor vier Wochen dank meiner Tour mit dem Zeppelin Orchestra machen durfte, die mir jetzt fehlen.

So wirklich hatte ich das Projekt hier noch gar nicht vorgestellt (drüben nur ganz kurz — ihr solltet unbedingt das Facebook-Abo abschließen!) – aber es wird höchste Zeit! (weiterlesen…)

9. July 2010 | Ein Eintrag von Emu
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