Stille.


Gerade habe ich auf Rebel:Art diese wunderbaren Arbeiten von Filippo Minelli gefunden. An verlassenen Orten bringt der Künstler nicht mehr an, als einen einfachen bunten Strich. Doch obwohl diese Intervention nur minimal erscheint, so ist sie in ihrer Wirkung doch unglaublich stark. Nicht umsonst stellt Minelli diese Arbeiten unter den Titel “Silence”: Im Kontrast zur Farbe (und ‘Lautstärke’) der Linien scheint die Stille der Orte ‘sichtbar’ zu werden.

In my work i usually explore what language is, and sometimes i play with meanings and locations. After years “talking” on walls and canvas i decided to start exploring a part of language i never looked at, which is silence. I started searching for places that are worth for this non-representation and this is what came out for now.

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7. January 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Outside the Box.


Der Illustrator Joseph Pelling hat ein unglaublich schönes Video über Kreativität und Ideen geschaffen. Und über den unausweichlichen Diskurs, welcher Denkansatz denn nun der bessere ist.

(via)

11. December 2009 | Ein Eintrag von Emu
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Edward Burtynsky.


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Vor wenigen Tagen bin ich in einem kleinen Buchladen auf den wunderbaren Bildband “Oil” von Edward Burtynsky gestoßen. Es war der Beginn einer kleinen Entdeckungsreise quer durch die Arbeit des Künstlers.

Der Kanadische Fotograf schafft es, in seinen Landschaftsaufnahmen auf die großen Probleme unserer modernen Gesellschaft hinzuweisen, ohne dabei auch nur einmal ins Plakative abzurutschen. Er selbst sagt dazu:

“These images are meant as metaphors to the dilemma of our modern existence; they search for a dialogue between attraction and repulsion, seduction and fear. We are drawn by desire – a chance at good living, yet we are consciously or unconsciously aware that the world is suffering for our success. Our dependence on nature to provide the materials for our consumption and our concern for the health of our planet sets us into an uneasy contradiction.”

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19. November 2009 | Ein Eintrag von Emu
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Taurrtiissttaa


Es ist kaum eine Woche vergangen, als ich auf meinem kleinen Reiseblog folgendes vermerkte:

“Jedes Mal, wenn ich eine groessere Reise antrete, mache ich mir vorher einen Plan; suche nach spannenden Orten; nach Herausforderungen. Und einmal angekommen wird alles wieder ueber den Haufen geworfen. Immer.”

Der Grund war (und ist…) eine Reise, die ich nach Argentinien unternommen habe. Und wieder habe ich mich von Anregungen fremder Reisender, spontanen Einfaellen und vielfaelltigen Eindrucken treiben lassen: Von einem wunderbaren Erlebnis zum anderen.

Wie ueberrascht war ich, als ich heute in der zweitgroessten Argentinischen Stadt Cordoba, im “Museo Provincial de Bellas Artes Caraffa” auf einen Kuenstler gestossen bin, der sich genau dieses besondere “Treibenlassen” zum Thema gemacht hat.

Auf einer Reise nach Amsterdam, haelt Lucas di Pascuale die vielen kleinen Eindrueke und Geschehnisse – jene Erlebnisse also, die jede Reise wirklich “einmalig” machen – in rasch gezeichnten Skizzen unter dem Titel “Taurrtiissttaa” fest.

Cordoba. Museum.

“I travelled all over the city as if I were lost. For instance I looked for al place that somebody recommended, but many times without reaching my initial goal. Unable to find a site, other places caught my attention on the way. (…) The trips tended to be the moments when I conceived my work, but this time they also became the way to carry it out. The excusions formed the framework in which the work evolved.”

Das Museum praesentierte dieses Erinnerungs- (oder vielleicht besser: Ereigniss-?) Potpourri ungeordnet an einer grossen Wand. Jede weitere Zeichnung; jedes neue Fragment, liessen die Erinnerungen des Kuenstler und damit das ganz persoenliche Bild einer Stadt, lebendig werden. Nicht durch ihre einzelne Qualitaet oder Originalitaet “funktionierten” die Bilder, sondern einzig in ihrem Zusammenspiel. Aber dafuer dann richtig.

Waere die Museumswaerterin nicht so aufdringlich gewesen – ich haette einige Zeit mehr vor den Bildern verbringen koennen.

14. October 2009 | Ein Eintrag von Emu
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