Robin Friend.


Als ich beim durchblättern der neusten Ausgabe der ‘Wallpaper‘ auf die Bilder von Robin Friend gestoßen bin, wusste ich, dass ich sie umgehend bloggen wollte. Doch noch während ich eine Mail an den Fotografen aufsetzte, wurde ich ein wenig stutzig. Ich war dabei, wunderschöne, ruhige und nebelige Landschaftsaufnahmen zu veröffentlichen. Wieder einmal.

Warum kehre ich immer wieder zu solchen Aufnahmen zurück? Ist es einfach – vielleicht auf unerklärliche Weise – “mein Ding”? Noch während ich dem Gedanken nachhing, ertönte das leise Pling meines Mailaccounts. Friend hatte geantwortet. “Yeah by all means – publish away”.

Ich weiß nicht, wie oft ich die Bilder noch beim Verfassen dieses Textes angesehen habe. Ein Hin und Her zwischen Preview, Schreiben, Löschen und wieder Preview. Und irgendwo dazwischen ein Funken von dem, was es ist, das mich so fesselt.

In dem Beitrag zu Ferit Kuyas Fotoprojekt “City of Ambition” schrieb ich damals:

Nur schemenhaft kann man von dort die im Nebel versinkende Hochhäuser erkennen. Immer wieder stolpert der Blick über riesige Brückenkonstruktionen, die allmählich im grauen Dunst der Stadt verschwinden. Es ist mehr eine vage Ahnung, die wir so von der Metropole und ihren Ausmaßen bekommen: Was sich hinter dem kühlen Weiß abspielt, bleibt der eigenen Phantasie überlassen.

Es ist mein eigener Kopf – meine eigene Phantasie – die einen solchen Sog entwickelt. Das kleine Kino, dass bei jedem Betrachten die Vorhänge öffnet. Jedes Mal anders. Es gibt in diesen Bildern nichts, dass grob daherkommt und sagt: Sieh das! Das ist für mich etwa der Unterschied zur Fashionfotografie, die zwar ästhetisch aber meist plakativ ist.

Die Aussage des Künstlers findet ihren Weg auch so zu mir. Leise. Aber umso eindringlicher.

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12. January 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Stille.


Gerade habe ich auf Rebel:Art diese wunderbaren Arbeiten von Filippo Minelli gefunden. An verlassenen Orten bringt der Künstler nicht mehr an, als einen einfachen bunten Strich. Doch obwohl diese Intervention nur minimal erscheint, so ist sie in ihrer Wirkung doch unglaublich stark. Nicht umsonst stellt Minelli diese Arbeiten unter den Titel “Silence”: Im Kontrast zur Farbe (und ‘Lautstärke’) der Linien scheint die Stille der Orte ‘sichtbar’ zu werden.

In my work i usually explore what language is, and sometimes i play with meanings and locations. After years “talking” on walls and canvas i decided to start exploring a part of language i never looked at, which is silence. I started searching for places that are worth for this non-representation and this is what came out for now.

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7. January 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Outside the Box.


Der Illustrator Joseph Pelling hat ein unglaublich schönes Video über Kreativität und Ideen geschaffen. Und über den unausweichlichen Diskurs, welcher Denkansatz denn nun der bessere ist.

(via)

11. December 2009 | Ein Eintrag von Emu
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Edward Burtynsky.


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Vor wenigen Tagen bin ich in einem kleinen Buchladen auf den wunderbaren Bildband “Oil” von Edward Burtynsky gestoßen. Es war der Beginn einer kleinen Entdeckungsreise quer durch die Arbeit des Künstlers.

Der Kanadische Fotograf schafft es, in seinen Landschaftsaufnahmen auf die großen Probleme unserer modernen Gesellschaft hinzuweisen, ohne dabei auch nur einmal ins Plakative abzurutschen. Er selbst sagt dazu:

“These images are meant as metaphors to the dilemma of our modern existence; they search for a dialogue between attraction and repulsion, seduction and fear. We are drawn by desire – a chance at good living, yet we are consciously or unconsciously aware that the world is suffering for our success. Our dependence on nature to provide the materials for our consumption and our concern for the health of our planet sets us into an uneasy contradiction.”

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19. November 2009 | Ein Eintrag von Emu
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