Ich fühle mich gerade ein wenig schlecht. Immerhin habe ich euch wegen der langen Pause auf FakeGuru gar nicht vorgewarnt. Das hier in letzter Zeit so wenig Posts erschienen sind (und das ich euch eine Fortsetzung zu diesem Eintrag noch schuldig bin), liegt vor allem an meiner Bachelorarbeit – und daran, dass ich wegen dieser Arbeit seit über einem Monat im Tunnel lebe.
Als kleine Entschädigung für die Stille hier, möchte ich euch aber ein wenig von diesem Tunnel erzählen, in dem nicht nur ich, sondern auch Simon, Mark und viele Mitbachelor seit einiger Zeit anzutreffen sind. (weiterlesen…)
Okee, das Problem ist folgendes: Eigentlich sollte ich gerade ganz fleißig lernen und nicht zu übertrashigen Discotunes durchs Internet hüpfen. Aber genau das tue ich jetzt seit ca. den ganzen Morgen. Rettung ist nicht in Sicht. Können wir vielleicht in den Kommentaren ganz kurz eine Selbsthilfegruppe einrichten?
Wenn diesen Freitag das Metropol in Friedrichshafen um 17:30 seine Türen zur ersten “Langen Nacht der Musik” öffnet, dann wird man wieder erleben können, was die ZU ganz abseits von allen vollmundigen Marketingversprechungen so besonders macht: Die Kreativität und scheinbar unerschöpfliche Energie ihrer Studenten.
Jedes Mal, wenn ich die Gelegenheit habe, eine der unzähligen Musikformationen der Uni live zu hören, bin ich aufs Neue überrascht: So viel qualitativ hochwertige Produktionen würde man hier eigentlich nicht erwarten – vor allem weil eine musikalische Ausbildung nun absolut nicht im Curriculum vorgesehen ist.
Auf die Lange Nacht der Musik bin ich aber auch deshalb so gespannt, weil dort einige Bands auftreten werden, die ich vorher noch nicht live gesehen habe. Vor allem auf das Duo “Wohde und Kersting” freue ich mich sehr. Bewegte sich der musikalische Output bisher immer recht konstant zwischen Jazz und Rock/Pop, so bringen die beiden mit ihren Hip-Hop-Tracks angenehme Abwechslung in das Portfolio.
Wie wunderbar sich diese Abwechslung anhört, davon könnt ihr euch nun selbst überzeugen.
Es ist sicherlich kein leichtes Format, mit dem die Zeppelin Universität den Schritt in die Social-Media-Welt wagt. In kleinen YouTube-Videos werden sich zukünftig Professoren, Mitarbeiter und Studierende drängenden Fragen stellen und einen Antwortversuch in (lediglich) 60 Sekunden wagen.
Das spannendste ist sicherlich, dass auch Zuschauer selbst Fragen einreichen können, die dann beantwortet werden. In dem Intro-Video zur Reihe wird zwar nur von Mailnachrichten gesprochen, doch wenn auch Antwortvideos und Kommentare bei YouTube selbst miteinbezogen würden, hätte das bestimmt einen positiven Effekt auf die jeweilige Debatte.
Das oben angesprochene Intro-Video sollte man sich aber auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Die geschmeidigen Handbewegungen von Mitproduzent Lukas Palm sind jeden Klick wert. Ich hoffe wir sehen auch davon in Zukunft mehr!