Kleine Welt.


Nicht selten kommt es vor, dass ich die Läden der ansässigen Mobilfunkhändler mit einem gelangweiltem Schulterzucken verlasse. Bis jetzt schien es, als hätten alle Handyhersteller wenigstens einmal versucht, das User-Interface des iPhones zu kopieren. Nie mit Erfolg. Enttäuscht von diesen unkreativen Lösungen, habe ich für einige Zeit gänzlich das Interesse an dem Markt verloren.

Bis jetzt. (weiterlesen…)

10. March 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Essen voller… Crap.


“Do you eat crap?” Die Antwort ist in meinem Fall leider viel zu häufig “Ja”. Das ist vor allem dann der Fall, wenn ich mich dazu entschließe, auswärts zu essen. Das Hauptproblem ist, dass es in Friedrichshafen (wie wohl in vielen anderen kleineren Städten auch) einfach kein günstiges und schnelles Angebot an “gesundem Fast-Food” gibt. Während in Berlin und Hamburg jeder zweite Laden die kleinen Wörter “organic” oder “bio” im Namen trägt (eine Entwicklung, die man in ihrer “Ehrlichkeit”, durchaus auch kritisch sehen kann), scheint die “Provinz” bisher leider außen vor.

Das McDonald’s nun ein grünes Logo bekommt, hilft irgendwie auch nicht weiter.

(via)

19. January 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Flaek.


“wenn zwei mediendesign-studenten mit einem nicht unbeachtlichen interesse an turnschuhen die möglichkeit bekommen, das thema ihrer abschlussarbeit frei zu bestimmen, liegt es fast schon auf der hand, worum es gehen wird: ein eigenes sneaker label.”

Während ich mich wohl mit unmengen Literatur und unzähligen Stunden in der Bib durch die Zeit der Bachelor-Thesis schlagen werde, haben es sich Sven und Oliver von der BA Ravensburg zur Aufgabe gemacht, ein eigenes Label aus der Traufe zu heben. Mit Erfolg: Der erste Turnschuh “kaalen hi” der eigenen Marke “flaek” ist Verwirklichung eines Traums und Abschlussarbeit in einem.

FakeGuru stellte den Gründern ein paar Fragen. (weiterlesen…)

16. November 2009 | Ein Eintrag von Emu
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Auf den Tisch geschaut: Berlin Mitte.


Auf den Tisch geschaut: Berlin Mitte.

a. Das iPhone: Inbegriff deiner Selbst. Du bist jung, mobil, trendy, designbewusst, sexy. Du lebst den “Lifestyle of Health and Sustainability“. Aber vor allem bist du erst kürzlich nach Berlin gezogen und wärst ohne Apps wie Berlin.Unlike völlig aufgeschmissen. Aber so weißt du immer wie der Puls der Stadt schlägt (siehe b.) und beeindruckst deine neuen Berliner Freunde (die alle seltsamerweise genauso schwäbeln wie du) mit vermeintlichem Insiderwissen.

b. Der Salat mag zwar versalzen sein, doch immerhin isst du ihn nicht irgendwo. Im Dolores genießt du “a dizzying array of well-prepared ingredients“, und auch die Nähe zu hippen Entrepreneurs – immerhin spielt der Name des Restaurants ja an einen Stadtteil in San Francisco an. Und von der Bay-Area kann man noch viel lernen. Die hauseigene Musikanlage lässt La Roux gegen die neue Platte von Zoot Woman antreten und die selbstgemachte Limonade (100% Organic und Fair Trade und aus der Region) ersetzt gerade deinen Latte Macciato im St. Oberholz.

c. “Vorsicht, Opposition” – dieser Titel der ZEIT hat dich natürlich angesprochen, geht es doch um Netzpolitik. “Zensursula”, Netzsperren, Piraten – da macht dir keiner etwas vor. Was du von dem Artikel hältst, hast du deinen Twitter-Followern schon mitgeteilt (vgl. Punkt a.) und dich dann der PAGE zugewandt. Natürlich kennst du alle Themen schon aus diversen Blogs, aber irgendwie ist es einfach ein gutes Gefühl, das selbe noch mal in Print zu haben. Retro ist sexy und was ist bitteschön mehr retro als Papier?

d. Klar bist du arty. Klar interessiert du dich für Kunst. Klar kannst du lange wach bleiben. Klar gehst du zur langen Nacht der Museen (aber da dann auch mehr so in Galerien und so). Und dann ins Berghain.

e. Wie ärgerlich, dass du deinen Fieldnotes-Notizblock (“Moleskine ist so 2008″) heute vergessen hast. Gerade jetzt ist dir eine unglaublich gute Idee für ein neues Fotoprojekt gekommen. Aber pfiffig wie du bist, hast du einfach ein anderes Büchlein aufgetrieben. Es ist pink und grün.

FakeGuru schaut Städtern in dieser neuen Serie auf den Tisch. Nicht ganz ernst, aber kaum gelogen.

28. August 2009 | Ein Eintrag von Emu
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