Den Kinderchören dieser Welt gehört die Musik, wage ich dreist zu behaupten! – Einem zumindest: P.S. 22.
Man nehme eine “elementary school” in Staten Island, N.Y., werfe einen Adlerblick in die fünften Klassen, suche die Knirpse mit Gesangsfreude und setze sie dann zusammen mit Gregg Breinberg, dem Chorleiter, in einen Pianoraum – und fertig ist ein Lächeln in meinem Gesicht und Gänsehaut auf meinem ganzen Körper. Es ist unglaublich, was ein vermeintlich einfacher Schulchor mit nur zwei mal die Woche proben, stemmen kann! P.S. 22 singen nicht, wie ich, zu Schulzeiten den “Chinchilla-Cha-Cha-Cha” oder “Hörst du die Regenwürmer husten” – die New Yorker Kids haben ein Repertoire, das sich sehen lassen kann.
// Beach House // Zebra
// Björk // One Day
// Lilly Allen // 22 // Lady Gaga // Just Dance
- mein absoluter Bezauberungsgarant Phoenix // Lisztomania, und nicht nur meiner “We all had tears in our eyes when we watched it” (Thomas Mars, Phoenix).
Die New York Times schreibt dicke Artikel über die Bande, The Guardian ebenso…auf MTV und ABC durfte sie sich auch schon sehen lassen. Wenn das mal keine Erfolgsgeschichte ist. (weiterlesen…)
Wenn diesen Freitag das Metropol in Friedrichshafen um 17:30 seine Türen zur ersten “Langen Nacht der Musik” öffnet, dann wird man wieder erleben können, was die ZU ganz abseits von allen vollmundigen Marketingversprechungen so besonders macht: Die Kreativität und scheinbar unerschöpfliche Energie ihrer Studenten.
Jedes Mal, wenn ich die Gelegenheit habe, eine der unzähligen Musikformationen der Uni live zu hören, bin ich aufs Neue überrascht: So viel qualitativ hochwertige Produktionen würde man hier eigentlich nicht erwarten – vor allem weil eine musikalische Ausbildung nun absolut nicht im Curriculum vorgesehen ist.
Auf die Lange Nacht der Musik bin ich aber auch deshalb so gespannt, weil dort einige Bands auftreten werden, die ich vorher noch nicht live gesehen habe. Vor allem auf das Duo “Wohde und Kersting” freue ich mich sehr. Bewegte sich der musikalische Output bisher immer recht konstant zwischen Jazz und Rock/Pop, so bringen die beiden mit ihren Hip-Hop-Tracks angenehme Abwechslung in das Portfolio.
Wie wunderbar sich diese Abwechslung anhört, davon könnt ihr euch nun selbst überzeugen.
Quasi zur Vorbereitung für ein neues Projekt (und weil ich im Moment einfach nicht weiter an den gefühlten zehn Unipräsentationen arbeiten kann, die in der nächsten Woche anstehen), skippe ich einmal wieder durch Live-Videoaufnahmen von verschiedenen Bands.
Es gibt einige Mitschnitte zu denen ich immer wieder zurückkehre – die fantastische Aufzeichnung der Blogotheque eines Kings of Convenience Konzert zum Beispiel. Oder Dig for Fires Calexico-Session. So unterschiedlich die Produktionen der Videos auch sein mögen, sie schaffen es dennoch gleichermaßen, dieses einmalige Live-Gefühl wenigstens ein bisschen in mein Zimmer zu holen. Und das ist an stressigen Tagen Gold wert.
Nachdem mich Mark (ja, dieser Mark) erfolgreich mit Caribous erster Albumauskopplung “Odessa” ordentlich angefixt hatte, war ich natürlich umso gespannter auf das ganze Album. Nun – hier ist es.
Die Tracks laufen jetzt zum ersten Mal durch, es ist also noch zu früh für ein abschließendes Urteil, aber bisher gefällt mir das, was ich höre schon recht gut. Der Sound changiert ein wenig zwischen avangardistischem Elektro und trashigem Eighties-Pop. Und da ich gerade in einem neonfarbenen Shirt vor dem Rechner sitze, kann das ja gar nicht verkehrt sein.
Ein abschließendes Urteil findet ihr später hier als Update. Und eure Meinung dürft ihr natürlich auch gerne in den Comments zum Besten geben. Aber jetzt erst einmal Musik: