Kleine Welt.


Nicht selten kommt es vor, dass ich die Läden der ansässigen Mobilfunkhändler mit einem gelangweiltem Schulterzucken verlasse. Bis jetzt schien es, als hätten alle Handyhersteller wenigstens einmal versucht, das User-Interface des iPhones zu kopieren. Nie mit Erfolg. Enttäuscht von diesen unkreativen Lösungen, habe ich für einige Zeit gänzlich das Interesse an dem Markt verloren.

Bis jetzt. (weiterlesen…)

10. March 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Square up, Buddy.


Seit dem ich das erste Mal von dem neuen Start-up “Square” des Twitter-Gründers Jack Dorsey hörte, bin ich völlig begeistert. Die Idee ist so simpel, wie genial: Ein kleines Lesegerät, welches über den Audio-Port mit einem Smartphone oder Computer verbunden wird, ermöglicht es jeder Person Kreditkartenzahlungen zu akzeptieren. Besonders spannend dürfte das für kleine Betriebe und Händler (etwa für den Gemüseverkäufer auf dem Markt) werden.

Jetzt gibt es endlich auch ein Video, dass den Prozess wunderbar illustriert.

Sollte die Idee Erfolg haben, dann könnte das in der Tat die ‘Demokratisierung’ des Plastikgeldes bedeuten.

(Video via)

12. February 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Der Klang der Daten.


Seit wenigen Tagen bin ich wieder fleißiger last.fm-Nutzer. Lange wollte ich nicht auf Lukas hören, der immer wieder die wunderbare Kombination von dem Internetradio und Spotify beschwor – nun bin ich jedoch gänzlich überzeugt. Es gibt kaum Schöneres, als beim Musikhören immer wieder neue Entdeckungen zu machen. Kein anderer Service schafft es bisher so gut, meine eigenen Hörgewohnheiten sinnvoll (!) mit neuen Künstlern und Musikstilen zu verknüpfen.

Nun ist last.fm natürlich ein alter Hut; gibt es den Dienst doch schon seit 2002. Und doch haben mich in den letzten Tagen viele Ideen begeistert, die aus dem Service heraus entstanden sind. (weiterlesen…)

2. February 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Magical. Really?


Drei kleine Gedanken zum Apple ‘iPad’ Event.

scott forstall crazy eyes

1. Magical?

Wenn jemand nicht müde wird, immer wieder die selbe Vokabel zu verwenden, bis sie jeder Zuhörer auch wirklich verinnerlicht hat, dann sollte man eigentlich skeptisch werden. ‘Magical’ war am heutigen Abend eine solche Vokabel.

Dabei hätte in der Tat alles so magisch sein können: Apple stellt den nächsten Game-Changer vor – nach dem Jesus-Device das Moses-Tablet. Ein Gerät, dass vor allem von Verlagshäusern und (printorientierten) Werbetreibenden bereits vor Bekanntgabe als Heilsbringer gefeiert wurde. Ein Gerät, dass auch dem härtesten eBook-Gegner eine Träne der Verzückung ins Auge hätte treiben sollen.

Und herausgekommen ist doch nur ein großes iPhone, dem sogar noch einige Features geklaut wurden.

2. Letdown?

Kein Flash. Kein neues OS. Keine Kamera. Kein Videochat. Keine Möglichkeit mit einem Stift darauf zu schreiben. Ein Liste, die sich sicherlich noch ein wenig erweitern ließe.

3. Game-Changer?

Und doch: Das iPad hat unglaubliches Potential. Der Erfolg des App-Stores wird fortgesetzt – ja, vielleicht sogar ausgebaut – und mit dem Book-Store steht ein ganz ähnlicher Kassenschlager ins Haus. Denn verkauft wird eben nicht nur ein hochglanz eBook-Reader, sondern gleich noch eine sexy Infrastruktur dazu – eine Verbindung, die schon zwischen iPhone und App-Store für viele Überraschungen gesorgt und nicht zuletzt auch zum Erfolg des iPhones beigetragen hat.

Doch was das iPad (auf den Namen komm ich noch immer nicht so ganz klar…) wirklich zu einem “revolutionärem” Produkt machen könnte, ist der Vorstoß zu einer völlig neuen Käufergruppe: Technisch unbedarfte Nutzer, die am Laptop kaum mehr machen, als auf Amazon zu shoppen, Fotos anzusehen und Mails zu beantworten. Die verführerisch intuitive Steuerung, die relative Viren- und Gefahrlosigkeit sowie das sexy Design bergen das Potential, den Computer auch für Menschen interessant zu machen, die sich sonst eher widerwillig mit ‘technischen’ Geräten auseinander gesetzt haben.

Ja, das iPad könnte der ultimative Mama-Mac werden.

28. January 2010 | Ein Eintrag von Emu
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