<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>FakeGuru &#187; Techzeugs</title>
	<atom:link href="http://fakeguru.de/category/techzeugs/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://fakeguru.de</link>
	<description>Geschichten aus Kunst, Fotografie, Film, Musik, Popkultur, Lifestyle und Technik. Erzählt oder gefunden von Emanuel Schwarz.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 Feb 2011 08:54:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Die Facebook-Diaspora.</title>
		<link>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F08%2Fdie-facebook-diaspora%2F&amp;seed_title=Die+Facebook-Diaspora.</link>
		<comments>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F08%2Fdie-facebook-diaspora%2F&amp;seed_title=Die+Facebook-Diaspora.#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 09:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Techzeugs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fakeguru.de/?p=2265</guid>
		<description><![CDATA[Eben Moglen wankt ein wenig auf und ab, als er bedächtigt die folgenden Worte spricht: ”Facebook is the terrarium for what it feels like to live in a panopticum build out of web parts. The buisness model that supports Facebook is misuse. This is bad. And it should be obsolete &#8211; we are technologists, we [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eben_Moglen">Eben Moglen</a> wankt ein wenig auf und ab, als er bedächtigt die folgenden Worte spricht: </p>
<blockquote><p>”Facebook is the terrarium for what it feels like to live in a panopticum build out of web parts. The buisness model that supports Facebook is misuse. This is bad. And it should be obsolete &#8211; we are technologists, we should fix it.“ </p></blockquote>
<p>Es sind nur wenige der vielen richtigen Worte, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QOEMv0S8AcA">die Moglen an diesem Abend in der NYU sagen wird</a> &#8211; aber vielleicht sind es diese Worte, welche vier der anwesenden Studenten einen ganz besonderen Schauer den Rücken hinunterjagen. “<em>Freedom in the net is decaying</em>” wird Moglen an anderer Stelle noch sagen, doch das ist zu diesem Zeitpunkt schon jedem in dem großen Auditorium klar &#8211; ganz  besonders Daniel Grippi, Maxwell Salzberg, Raphael Sofaer und Ilya Zhitomirskiy, die wenige Monate nach dem Vortrag das <a href="http://www.joindiaspora.com/project.html">Diaspora-Projekt</a> ins Leben rufen &#8211; und damit den Versuch starten, ein von den Nutzern vollständig kontrollierbares soziales Netzwerk aufzubauen. </p>
<p>Seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun schon mit den Chancen und Herausforderungen vor die uns das Internet und ganz besonders der so genannte ’soziale’ Teil des Netzes stellt. Mit Bewunderung und Staunen verfolge ich immer wieder den Aufstieg neuer Start Ups und so manch innovativen Schritt alter Businesshasen &#8211; immer im Bewusstsein, dass die Technik die hier entwickelt wird, große Teile der Wirtschaft, aber auch unseres ganz persönlichen Miteinanders beeinflusst und verändert.</p>
<p>Kaum ein Service hat mich dabei in den letzten Jahren so sehr fasziniert (und zeitlich so gefesselt) wie Facebook. Das große Versprechen aller privaten, d.h. geschlossen konzipierten Netzwerke, Mittelpunkt digitaler Identität zu werden, hat kein Social Network so gut erfüllt wie Facebook. 500 Millionen Nutzer sind kein Zufall. </p>
<p>Meine ersten Zweifel kamen, als Facebook anfing ausdem privaten Netzwerk nach und nach ein öffentliches zu machen. Das Teilen von Inhalten mit einer ‘privaten Öffentlichkeit’ (also dem Freundeskreis) und öffentliches Publizieren von Inhalten gerieten durcheinander, wie <a href="http://www.buzzmachine.com/2010/05/08/confusing-a-public-with-the-public/">Jeff Jarvis so treffend feststellte</a>. <span id="more-2265"></span></p>
<blockquote><p>When I put something on Facebook my assumption had been that I was sharing it just with the public I created and control there. That public is private. Therein lies the confusion. Making that public public is what disturbs people. It robs them of their sense of control—and their actual control—of what they were sharing and with whom (no matter how many preferences we can set). On top of that, collecting our actions elsewhere on the net—our browsing and our likes—and making that public, too, through Facebook, disturbed people even more.</p></blockquote>
<p>Dabei hätten die Zweifel tatsächlich schon viel früher kommen können &#8211; so wie es Eben Moglen präzise in seiner Rede an der NYU analysiert. “The buisness model that supports Facebook is misuse” &#8211; wer einen Ausverkauf von Nutzerdaten, die über ein gewisses Maß hinausgehen, als Geschäftsgrundlage hat, verdient keine Unterstützung.</p>
<p>Schaut man sich die <a href="http://www.kickstarter.com/projects/196017994/diaspora-the-personally-controlled-do-it-all-distr">Kickstarter-Seite</a> von Diaspora an, so bin ich wohl nicht der einzige, der sich eine Alternative zu Facebook wünscht. Die gespendete Geldsumme betrug immerhin über 200.000 US$.</p>
<p>Doch es geht hier um mehr als den Aufbau eines alternativen, selbst-kontrollierbaren Netzwerkes. Jeder eingezahlte Dollar zeigt auch die Unterstützung für einen längst totgeglaubten Idealismus: “<em>Mistrust authority &#8211; promote decentralization</em>” &#8211; das Hacker-Credo aus Zeiten, als das Internet noch ganz am Anfang stand, hat unverhofft wieder an Relevanz gewonnen.</p>
<p><em>Diasporas Open-Source-Quellecode wird voraussichtlich am 15. September 2010 veröffentlicht. Weitere Informationen dazu gibt es dann natürlich auch hier.</p>
<p>Der Artikel erschien ursprünglich auf &#8220;Hi, ich bin Emanuel&#8221;. Mehr über die Hintergründe, warum man das jetzt auf FakeGuru lesen kann, <a href="http://fakeguru.de/2010/08/das-leidige-hin-und-her/">erfährst du hier</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F08%2Fdie-facebook-diaspora%2F&amp;seed_title=Die+Facebook-Diaspora./feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Reality Distortion Field.</title>
		<link>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F04%2Freality-distortion-field%2F&amp;seed_title=Reality+Distortion+Field.</link>
		<comments>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F04%2Freality-distortion-field%2F&amp;seed_title=Reality+Distortion+Field.#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 10:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Techzeugs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fakeguru.de/?p=1710</guid>
		<description><![CDATA[Das Internet, so scheint es, kannte gestern nur zwei Themen: Unsinn (Topeka? C&#8217;mon Google&#8230;) und iPad. Sehr. Viel. iPad. Waren die ersten Kommentare zu Apples neustem Gerät noch ein wenig verhalten, so ist diese Skepsis herrlichstem Enthusiasmus gewichen. In dem Moment, in dem die Testpersonen der einschlägigen Print- und Onlinepublikationen das Pad in die Hand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet, so scheint es, kannte gestern nur zwei Themen: Unsinn (<em><a href="http://googleblog.blogspot.com/2010/04/different-kind-of-company-name.html">Topeka</a></em>? C&#8217;mon Google&#8230;) und iPad. Sehr. Viel. iPad.</p>
<p>Waren die ersten Kommentare zu Apples neustem Gerät noch ein wenig verhalten, so ist diese Skepsis herrlichstem Enthusiasmus gewichen. In dem Moment, in dem die Testpersonen der einschlägigen Print- und Onlinepublikationen das Pad in die Hand gedrückt bekamen, gab es kein Halten mehr. Regte man sich vor einigen Wochen noch darüber auf, dass das Gerät über keine Kamera, kein Flash und kein Multitasking verfüge, so genügt nun offenbar ein Satz von Designer Jonathan Ive um alle Kritiker zum Schweigen zu bringen: &#8220;<em>In many ways, it&#8217;s the things that are not there that we are most proud of</em>&#8220;.</p>
<p>Und so folgt nun ein Jubelschrei dem nächsten. Ein Beispiel:</p>
<blockquote><p>I am finally left alone with an iPad. Finally I get some finger time. I peep under the slip holder, and there it is. When I switch it on, a little sigh escapes me as the screen lights up. Ten minutes later I am rolling on the floor, snarling and biting, trying to wrestle it from the hands of an Apple press representative.</p></blockquote>
<p>Dieser Auszug stammt aus einem <a href="http://www.time.com/time/business/article/0,8599,1976935-1,00.html">mehrseitigen Artikel der New York Times</a>. Ja, <em>der</em> New York Times. Und es sind Artikel wie dieser, die mich größte Ehrfurcht vor Apples PR-Abteilung haben lassen. Man kann wohl froh sein, dass die Firma aus Cupertino keine Drogen, Handfeuerwaffen oder Atomtechnologie verkauft &#8211; wir würden alle Schlange stehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F04%2Freality-distortion-field%2F&amp;seed_title=Reality+Distortion+Field./feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Regeln des Spiels.</title>
		<link>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F03%2Fdie-regeln-des-spiels%2F&amp;seed_title=Die+Regeln+des+Spiels.</link>
		<comments>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F03%2Fdie-regeln-des-spiels%2F&amp;seed_title=Die+Regeln+des+Spiels.#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 21:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Techzeugs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fakeguru.de/?p=1673</guid>
		<description><![CDATA[The rules of a game, the kinds of interactions that a game puts you into, is the meaning of life for that game. And the meaning of life in World of Warcraft is that you’re some schmo who doesn’t really have anything better to do than sit around pushing a button and killing imaginary monsters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>The rules of a game, the kinds of interactions that a game puts you into, is the meaning of life for that game. And the meaning of life in World of Warcraft is that you’re some schmo who doesn’t really have anything better to do than sit around pushing a button and killing imaginary monsters that are meaningless. It also says it doesn’t really matter whether you’re smart or adept at trying to get ahead in the system because what really matters is how much time you sink in (because of all the artificial constraints on you). That also says you don’t need to do anything exceptional because to feel good, to be rewarded, all you need to do is run the treadmill like everyone else.</p></blockquote>
<p><object width="500" height="375"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3807518&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=cb00c5&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3807518&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=cb00c5&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="375"></embed></object></p>
<blockquote><p>‘As cinema matured, films developed the power to transform as well as to entertain. Video games are poised to enter a similar golden age.’ As a designer, I [Jonathan Blow; Anmerkung Emu] want to see that golden age. I want to see us harness this power to transform society that Daniel Radosh [Journalist, NYT; Blow bezieht sich hier <a href="http://www.nytimes.com/2007/09/28/opinion/28radosh.html">auf diesen Artikel</a>; Anmerkung Emu] also wants to see. I’m a designer now because once a long time ago I was a gamer. I was a little kid who loved games; I played a lot of games. And I feel like I’ve grown up, I’m a smarter and wiser and a more experienced person now. Games are a lot bigger but they haven’t really grown. They haven’t kept pace with me. As a player I have this desire to be transformed like Daniel Radosh mentioned but I’m not getting it. At least not most of the time. &#8212; <a href="http://braid-game.com/news/">Jonathan Blow</a>, 2007</p></blockquote>
<p>Auch wenn die obigen Zitate von einem Vortrag stammen, der bereits drei Jahre alt ist, so haben sie dennoch nichts an Aktualität verloren. Seit einiger Zeit laufen Videospiele der Filmindustrie immer wieder den Rang ab, wenn es um Umsatzstärke geht &#8211; doch so sehr ich es mir auch wünsche, die &#8216;Kunstform&#8217; Computerspiel, besteht leider immer noch nur in Ansätzen.</p>
<p>Ich lege Jonathan Blows Vortrag (<a href="http://braid-game.com/news/?p=129">hier als Audio</a>, <a href="http://www.inqk.net/weblog/2008/02/07/the-most-important-discussion-of-video-games-of-2007/">hier als Transcript</a>) jedem sehr ans Herz, der sich selbst schon einmal dabei ertappt hat, wie er den Controler aus der Hand legt und sich fragt, was er die letzte Stunde eigentlich getan hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F03%2Fdie-regeln-des-spiels%2F&amp;seed_title=Die+Regeln+des+Spiels./feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kleine Welt.</title>
		<link>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F03%2Fkleine-welt%2F&amp;seed_title=Kleine+Welt.</link>
		<comments>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F03%2Fkleine-welt%2F&amp;seed_title=Kleine+Welt.#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 20:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Techzeugs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fakeguru.de/?p=1588</guid>
		<description><![CDATA[Nicht selten kommt es vor, dass ich die Läden der ansässigen Mobilfunkhändler mit einem gelangweiltem Schulterzucken verlasse. Bis jetzt schien es, als hätten alle Handyhersteller wenigstens einmal versucht, das User-Interface des iPhones zu kopieren. Nie mit Erfolg. Enttäuscht von diesen unkreativen Lösungen, habe ich für einige Zeit gänzlich das Interesse an dem Markt verloren. Bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht selten kommt es vor, dass ich die Läden der ansässigen Mobilfunkhändler mit einem gelangweiltem Schulterzucken verlasse. Bis jetzt schien es, als hätten alle Handyhersteller wenigstens einmal versucht, das User-Interface des iPhones zu kopieren. Nie mit Erfolg. Enttäuscht von diesen unkreativen Lösungen, habe ich für einige Zeit gänzlich das Interesse an dem Markt verloren.</p>
<p>Bis jetzt.<span id="more-1588"></span></p>
<p>Nachdem Microsoft es mit der &#8220;<a href="http://www.windowsphone7series.com/">Windows Phone 7 Series</a>&#8221; zum ersten Mal geschafft hat, sich ein wenig von der Konkurrenz aus Cupertion abzusetzen, versucht auch Nokia seit einiger Zeit neue Wege zu beschreiten. Oder besser: Die jungen Designer <a href="http://www.multiblah.com/portfolio/">Kevin Cannon</a> und <a href="http://tobiastoft.dk/">Tobias Toft</a>.</p>
<p>In einem Kurs an dem <a href="http://ciid.dk/">&#8216;Copenhagen Institute of Interaction Design&#8217;</a> entwickelten die beiden ein Konzept für den finnischen Handyhersteller, das zeigt, wie neue Benutzerobeflächen für Handtelefone aussehen könnten. Ihre Idee: Eine interaktive Welt, in der Freunde und andere Kontakte einen Platz finden &#8211; ein Spiegel realer Verhältnisse auf dem Mobiltelefon.</p>
<p><object width="500" height="375"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5592233&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=b9f78c&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5592233&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=b9f78c&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="375"></embed></object> (<a href="http://www.fastcompany.com/blog/kit-eaton/technomix/nokia-concept-smartphone-ui-puts-friend-user-friendly-0">Video via</a>)</p>
<p>So schön diese &#8220;kleine Welt&#8221; auch anzusehen ist, sie hat natürlich einige Nachteile &#8211; der erhöhter Zeitaufwand für die Anordnung der Kontakte ist nur einer davon. Und doch bin ich völlig begeistert. Endlich eine Abkehr von der immer gleichen Icon-Ansicht, die ich bei Apples iPhone zwar sehr schätze, aber die sicherlich nicht die einzig perfekte Interfacelösung ist. Denn sind nicht die Menschen &#8211; unsere Freunde und Bekannte &#8211; der Grund warum wir ein Handy mit uns herumtragen? Den Fokus genau hierhin zu verschieben, halte ich gerade für einen <em>nicht-nerd</em> und <em>nicht-business</em> Konsumenten für sehr gelungen.</p>
<p>Und wer weiß, vielleicht werde ich beim nächsten Besuch eines Mobilfunkhändlers ja schon positiv überrascht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F03%2Fkleine-welt%2F&amp;seed_title=Kleine+Welt./feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Square up, Buddy.</title>
		<link>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F02%2Fsquare-up-buddy%2F&amp;seed_title=Square+up%2C+Buddy.</link>
		<comments>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F02%2Fsquare-up-buddy%2F&amp;seed_title=Square+up%2C+Buddy.#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 13:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Techzeugs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fakeguru.de/?p=1524</guid>
		<description><![CDATA[Seit dem ich das erste Mal von dem neuen Start-up &#8220;Square&#8221; des Twitter-Gründers Jack Dorsey hörte, bin ich völlig begeistert. Die Idee ist so simpel, wie genial: Ein kleines Lesegerät, welches über den Audio-Port mit einem Smartphone oder Computer verbunden wird, ermöglicht es jeder Person Kreditkartenzahlungen zu akzeptieren. Besonders spannend dürfte das für kleine Betriebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem ich das erste Mal von dem neuen Start-up &#8220;<a href="https://squareup.com/">Square</a>&#8221; des Twitter-Gründers <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jack_Dorsey">Jack Dorsey</a> hörte, bin ich völlig begeistert. Die Idee ist so simpel, wie genial: Ein kleines Lesegerät, welches über den Audio-Port mit einem Smartphone oder Computer verbunden wird, ermöglicht es jeder Person Kreditkartenzahlungen zu akzeptieren. Besonders spannend dürfte das für kleine Betriebe und Händler (etwa für den Gemüseverkäufer auf dem Markt) werden.</p>
<p>Jetzt gibt es endlich auch ein Video, dass den Prozess wunderbar illustriert.</p>
<p><object width="500" height="304"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QSzsFAJAKHI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QSzsFAJAKHI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="304"></embed></object> </p>
<p>Sollte die Idee Erfolg haben, dann könnte das in der Tat die &#8216;Demokratisierung&#8217; des Plastikgeldes bedeuten.</p>
<p>(Video <a href="http://kitsunenoir.com/2010/02/12/square-mobile-payments-made-easy/">via</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F02%2Fsquare-up-buddy%2F&amp;seed_title=Square+up%2C+Buddy./feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Klang der Daten.</title>
		<link>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F02%2Fder-klang-der-daten%2F&amp;seed_title=Der+Klang+der+Daten.</link>
		<comments>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F02%2Fder-klang-der-daten%2F&amp;seed_title=Der+Klang+der+Daten.#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 13:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Techzeugs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fakeguru.de/?p=1468</guid>
		<description><![CDATA[Seit wenigen Tagen bin ich wieder fleißiger last.fm-Nutzer. Lange wollte ich nicht auf Lukas hören, der immer wieder die wunderbare Kombination von dem Internetradio und Spotify beschwor &#8211; nun bin ich jedoch gänzlich überzeugt. Es gibt kaum Schöneres, als beim Musikhören immer wieder neue Entdeckungen zu machen. Kein anderer Service schafft es bisher so gut, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit wenigen Tagen bin ich wieder fleißiger last.fm-Nutzer. Lange wollte ich nicht auf <a href="http://fakeguru.de/2009/08/das-praktikum-meines-lebens/">Lukas</a> hören, der immer wieder die wunderbare Kombination von dem Internetradio und Spotify beschwor &#8211; nun bin ich jedoch gänzlich überzeugt. Es gibt kaum Schöneres, als beim Musikhören immer wieder neue Entdeckungen zu machen. Kein anderer Service schafft es bisher so gut, meine eigenen Hörgewohnheiten sinnvoll (!) mit neuen Künstlern und Musikstilen zu verknüpfen.</p>
<p>Nun ist last.fm natürlich ein alter Hut; gibt es den Dienst doch schon seit 2002. Und doch haben mich in den letzten Tagen viele Ideen begeistert, die aus dem Service heraus entstanden sind.<span id="more-1468"></span></p>
<p>Der Schlüssel zu den Innovationen um last.fm herum ist sicherlich die für Drittprogrammierer verwendbare Programmierschnittstelle. Sie ermöglicht es verschiedenen Anwenungen etwa auf Benutzerstatistiken oder Interpretenverküpfungen (also Empfehlungen) zuzugreifen <sup class='footnote'><a href='#fn-1468-1' id='fnref-1468-1'>1</a></sup>. Was dabei herauskommen kann, zeigt unter anderem <a href="http://www.rockitbaby.de/">Michael Schiebens</a> Projekt “<a href="http://rockitbaby.de/projects/mycityvsyourcity/#berlin/germany/london/united%20kingdom">My City vs. Your City</a>” </p>
<p><img src="http://fakeguru.de/wp-content/uploads/2010/02/Ohne-Titel-e1265113011737.jpg" alt="your city vs my city" title="yourcityvsmycity" width="500" height="401" class="alignnone size-full wp-image-1471" /></p>
<p>Hier kann man die Hörgewohnheiten &#8211; gespeist aus der last.fm-Datenbank &#8211; verschiedener Städte miteinander vergleichen. Das ist insbesondere schön, weil wir unsere Londoner Freunde ab jetzt immer damit aufziehen können, dass sie zu viel Lady GaGa hören.</p>
<p>Noch besser gefällt mir jedoch das klein Projekt &#8220;<a href="http://findtheband.com/">find the band</a>&#8220;. Der eingangs beschriebene Vorteil von last.fm, sinnvolle Empfehlungen zu generieren, wird hier direkt mit Spotify verknüpft. So erzeugt die Suchanfrage zu Künstler XY eine schön sortierte Liste mit ähnlichen Interpreten und deren erfolgreichsten Tracks. Ein Klick auf einen beliebigen Titel öffnet sofort Spotify und lässt so das entsprechende Lied erklingen.</p>
<p>Dank fleißigen Tüftlern und Events, wie etwa dem &#8220;<a href="http://musichackday.org/">Music Hack Day</a>&#8220;, bei dem auch die oben genannten Apps entstanden, werden wir in Zukunft wohl noch öfter in den Genuß solcher gelungen (und harmlosen) Verwendungen von Nutzerdaten kommen.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1468-1'>Es ist wie bei so vielen Dingen: Gefahr und Nutzen liegen dicht bei einander. Gerade sind wir dabei, und daran zu gewöhnen, dass jeder Klick, jedes gepostet Wort und jede Anfrage aufgezeichnet und irgendwie &#8216;verarbeitet&#8217; wird &#8211; erhalten wir im Gegenzug doch genauere Antworten, bessere Freudesvorschläge oder eben die passenderen Musikempfehlungen. Die Eintrittskarte in die schöne neue Welt, scheint die völlige Selbstpeisgabe zu sein. Aber das ist nun sicherlich ein anderes Thema&#8230; <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1468-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F02%2Fder-klang-der-daten%2F&amp;seed_title=Der+Klang+der+Daten./feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Magical. Really?</title>
		<link>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F01%2Fmagical-really%2F&amp;seed_title=Magical.+Really%3F</link>
		<comments>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F01%2Fmagical-really%2F&amp;seed_title=Magical.+Really%3F#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 23:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Techzeugs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fakeguru.de/?p=1409</guid>
		<description><![CDATA[Drei kleine Gedanken zum Apple &#8216;iPad&#8217; Event. 1. Magical? Wenn jemand nicht müde wird, immer wieder die selbe Vokabel zu verwenden, bis sie jeder Zuhörer auch wirklich verinnerlicht hat, dann sollte man eigentlich skeptisch werden. &#8216;Magical&#8217; war am heutigen Abend eine solche Vokabel. Dabei hätte in der Tat alles so magisch sein können: Apple stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drei kleine Gedanken zum Apple &#8216;iPad&#8217; Event.</strong></p>
<p><a href="http://fakeguru.de/wp-content/uploads/2010/01/scott-forstall-crazy-eyes.jpg"><img src="http://fakeguru.de/wp-content/uploads/2010/01/scott-forstall-crazy-eyes-e1264631933865.jpg" alt="scott forstall crazy eyes" title="scott forstall crazy eyes" width="500" height="281" class="alignnone size-full wp-image-1412" /></a></p>
<p><strong>1. Magical?</strong></p>
<p>Wenn jemand nicht müde wird, immer wieder die selbe Vokabel zu verwenden, bis sie jeder Zuhörer auch wirklich verinnerlicht hat, dann sollte man eigentlich skeptisch werden. &#8216;Magical&#8217; war am heutigen Abend eine solche Vokabel.</p>
<p>Dabei hätte in der Tat alles so magisch sein können: <a href="http://www.apple.com/ipad/">Apple stellt den nächsten Game-Changer vor</a> &#8211; nach dem <em>Jesus-Device</em> das <em>Moses-Tablet</em>. Ein Gerät, dass vor allem von Verlagshäusern und (printorientierten) Werbetreibenden bereits vor Bekanntgabe als Heilsbringer gefeiert wurde. Ein Gerät, dass auch dem härtesten eBook-Gegner eine Träne der Verzückung ins Auge hätte treiben sollen.</p>
<p>Und herausgekommen ist doch nur ein großes iPhone, dem sogar noch einige Features geklaut wurden.</p>
<p><strong>2. Letdown?</strong></p>
<p>Kein Flash. Kein neues OS. Keine Kamera. Kein Videochat. Keine Möglichkeit mit einem Stift darauf zu schreiben. Ein Liste, die sich sicherlich noch ein wenig erweitern ließe.</p>
<p><strong>3. Game-Changer?</strong></p>
<p>Und doch: Das iPad hat unglaubliches Potential. Der Erfolg des App-Stores wird fortgesetzt &#8211; ja, vielleicht sogar ausgebaut &#8211; und mit dem Book-Store steht ein ganz ähnlicher Kassenschlager ins Haus. Denn verkauft wird eben nicht nur ein hochglanz eBook-Reader, sondern gleich noch eine sexy Infrastruktur dazu &#8211; eine Verbindung, die schon zwischen iPhone und App-Store für viele Überraschungen gesorgt und nicht zuletzt auch zum Erfolg des iPhones beigetragen hat. </p>
<p>Doch was das iPad (auf den Namen komm ich noch immer nicht so ganz klar&#8230;) wirklich zu einem &#8220;revolutionärem&#8221; Produkt machen könnte, ist der Vorstoß zu einer völlig neuen Käufergruppe: Technisch unbedarfte Nutzer, die am Laptop kaum mehr machen, als auf Amazon zu shoppen, Fotos anzusehen und Mails zu beantworten. Die verführerisch intuitive Steuerung, die relative Viren- und Gefahrlosigkeit sowie das sexy Design bergen das Potential, den Computer auch für Menschen interessant zu machen, die sich sonst eher widerwillig mit &#8216;technischen&#8217; Geräten auseinander gesetzt haben. </p>
<p>Ja, das iPad könnte der ultimative Mama-Mac werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2010%2F01%2Fmagical-really%2F&amp;seed_title=Magical.+Really%3F/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gefangen im Einbahnweb?</title>
		<link>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2009%2F12%2Fgefangen-im-einbahnweb%2F&amp;seed_title=Gefangen+im+Einbahnweb%3F</link>
		<comments>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2009%2F12%2Fgefangen-im-einbahnweb%2F&amp;seed_title=Gefangen+im+Einbahnweb%3F#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 12:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Techzeugs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fakeguru.de/?p=1103</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem ich mir die oben stehende (und sicherlich nicht unbedingt gelungenste) Folge des elektrischen Reporters angesehen habe, musste ich sofort an einen Artikel denken, den ich vor kurzem gelesen hatte: Tim O&#8217;Reillys &#8220;The War For the Web&#8220;. Ein Artikel, der in eine ganz ähnliche Kerbe wie der Videobeitrag schlägt und nicht weniger beunruhigend ist. Nimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	<object width="500" height="281"><param name='movie' value="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.jpg'}"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param>
	<embed width="500" height="281" pluginspage="http://www.adobe.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" src="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.jpg'}" /><br />
	</object></p>
<p>Nachdem ich mir die oben stehende (und sicherlich nicht unbedingt gelungenste) Folge des elektrischen Reporters angesehen habe, musste ich sofort an einen Artikel denken, den ich vor kurzem gelesen hatte: Tim O&#8217;Reillys &#8220;<a href="http://radar.oreilly.com/2009/11/the-war-for-the-web.html">The War For the Web</a>&#8220;. Ein Artikel, der in eine ganz ähnliche Kerbe wie der Videobeitrag schlägt und nicht weniger beunruhigend ist. </p>
<p>Nimmt man beide Beiträge ernst, dann steht uns tatsächlich bald ein erbitterter Kampf um ein freies Web ins digitale Haus, deren Verlierer schon heute fest stehen: Die Internetnutzer. Wir also.<span id="more-1103"></span></p>
<p>Tim O&#8217;Reilly geht in seinem Text jedoch einen entscheidenden Schritt weiter als der elektrische Reporter. Denn seiner Meinung nach arbeitet nicht nur Apple oder Amazon an einem eigenen und damit kontrollierbarem &#8220;geschlossenen Web-System&#8221; sondern auch Facebook und andere &#8220;natürlichen Monopole&#8221; der Web 2.0-Ära, wie etwa Google oder eBay <sup class='footnote'><a href='#fn-1103-1' id='fnref-1103-1'>1</a></sup>. Statt einem &#8216;Internet&#8217; werden wir in Zukunft vielleicht in mehreren Einzelsystemen unterwegs sein, die zueinander nur bedingt kompatibel sind &#8211; immer soweit, wie es für die jeweilige Firma nützlich oder eben unschädlich ist. O&#8217;Reilly formuliert das so:</p>
<blockquote><p>&#8220;It could be that everyone will figure out how to play nicely with each other, and we&#8217;ll see a continuation of the interoperable web model we&#8217;ve enjoyed for the past two decades. But I&#8217;m betting that things are going to get ugly. We&#8217;re heading into a war for control of the web. And in the end, it&#8217;s more than that, it&#8217;s a war against the web as an interoperable platform. Instead, we&#8217;re facing the prospect of Facebook as the platform, Apple as the platform, Google as the platform, Amazon as the platform, where big companies slug it out until one is king of the hill.&#8221;</p></blockquote>
<p>Was den ganzen Prozess noch befeuern könnte, ist der von Jeremy Rifkin prophezeite Wechsel von Eigentum hin zu &#8220;Access&#8221; (der sich, <a href="http://fakeguru.de/2009/09/warum-ich-keine-musik-mehr-besitze/">wie hier schon an anderer Stelle dargelegt</a>, u.a. in Diensten wie etwa Spotify manifestiert). Sobald ich zukünftig &#8216;Besitz&#8217; aufgebe, kette ich mich zwangsläufig immer mehr an jenen Betreiber, über die ich mir stattdessen &#8216;Zugriff&#8217; auf bestimmte Produkte verschaffe. Das gilt heute schon für unsere Handys, unsere Musik (Spotify) und vielleicht in nicht zu ferner Zukunft <a href="http://www.betterplace.com/company/">auch für unsere Autos</a> und andere Waren.</p>
<p>Doch was tun, mit diesem Wissen? Während ich diesen Artikel schreibe, liegt neben mir ein iPhone und im Hintergrund dudelt Spotify vor sich hin. Siegt die Bequemlichkeit am Ende doch? Oder gibt es eine Grenze, ab der wir Einschränkungen nicht mehr einfach so hinnehmen? Sicher ist auf jeden Fall, dass wir die Entwicklung aufmerksam verfolgen müssen.
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1103-1'>&#8220;Natürlichen Monopole&#8221; deshalb, weil  &#8211; so O&#8217;Reilly &#8211; Web 2.0-Anwendungen auf Grund von Netzwerkeffekten dazu  tendieren, besser zu werden, je mehr Leute sie benutzen. So wird z.B. Facebook für mich als Einzelperson besser, je mehr (potentielle) Freunde sich dort anmelden <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1103-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2009%2F12%2Fgefangen-im-einbahnweb%2F&amp;seed_title=Gefangen+im+Einbahnweb%3F/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
<enclosure url="http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.mp4" length="88947303" type="video/mp4" />
		</item>
		<item>
		<title>Computing as an Ecology</title>
		<link>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2009%2F11%2Fcomputing-as-an-ecology%2F&amp;seed_title=Computing+as+an+Ecology</link>
		<comments>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2009%2F11%2Fcomputing-as-an-ecology%2F&amp;seed_title=Computing+as+an+Ecology#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 17:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Techzeugs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fakeguru.de/?p=948</guid>
		<description><![CDATA[Das Video hört auch einfach schon mit einem Gänsehautfeeling auf: &#8220;Trillion Computers are possible&#8221; &#8211; Willkommen in der übervernetzten Welt von Morgen. Ab und an vergesse ich, dass bald ja alles mit allem verbunden ist. Meine Kühlschrank mit dem Supermarkt, mein Auto mit der Versicherungszentrale und meine Kaffeemaschine mit meinem Hausarzt. Ein Zustand, der eben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="331"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7395079&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7395079&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="331"></embed></object></p>
<p>Das Video hört auch einfach schon mit einem Gänsehautfeeling auf: &#8220;Trillion Computers are possible&#8221; &#8211; Willkommen in der übervernetzten Welt von Morgen. </p>
<p>Ab und an vergesse ich, dass bald ja alles mit allem verbunden ist. Meine Kühlschrank mit dem Supermarkt, mein Auto mit der Versicherungszentrale und meine Kaffeemaschine mit meinem Hausarzt. Ein Zustand, der eben u.a. von dem <a href="http://www.maya.com/">Research Lab &#8220;Maya Design&#8221;</a> mit dem Schlagwort &#8220;Computing as an Ecology&#8221; versehen wird. Allgegenwärtige Computer, die jeden Lebensbereich durchdringen &#8211; also &#8220;natürliche Umwelt&#8221; werden (ein Zustand, bei dem ich noch nicht genau weiß, ob ich mich gruseln oder vor freudiger Erwartung in die Luft springen soll).</p>
<p>Beim Fortschreiten dieser Entwicklung sollten wir die Kernaussage des Videos sehr ernst nehmen: Wir brauchen dringend ein Umdenken im Bezug auf das Internet und die angeschlossenen Geräte (ich sage extra nicht &#8220;Computer&#8221;) &#8211; aber vor allem im Bezug auf generierte und gesammelte Information und deren Verwaltung. <span id="more-948"></span></p>
<p>Jeden Morgen, wenn ich meinen Rechner aufklappe, merke ich, wie es eigentlich nicht sein sollte: Zehn neue Mails, 178 RSS-Feed-Items und um die 200 Tweets, die alle gelesen, bewertet und eventuell beantwortet werden wollen. Alle zu gleichen Teilen. Das ist mein täglicher Informationswahnsinn, mit dem ich mal mehr, mal weniger kämpfe. Wie erst damit klarkommen, wenn mir nun auch noch Zimmerpflanzen (&#8220;<em>Wasserstand normal &#8211; Gießen heute nicht nötig.</em>&#8220;) und Co. Updates schicken?</p>
<p><a href="http://www.maya.com/portfolio/the-trillion-node-network">Peter Lucas schrieb 1999</a> dazu:</p>
<blockquote><p>The Trillion-Node Network will not be designed from the top down, but nor will it emerge entirely on its own. Its evolution will be utterly dependent on the subtle but pervasive effects of a shared consensual style of information architecture. Such a style is not “about” hardware or software or user interfaces. Rather, it is about an emerging ecology of people, information, and devices.</p></blockquote>
<p>Ein Prozess also, in dem wir als User schon alle partizipieren: Indem wir uns in Facebook-Gruppen gegen die neuen Designveränderungen aufregen, indem wir Datenbanken beibringen, welche Nachrichten als &#8220;Spam&#8221; zu werten sind und welche nicht, usw..</p>
<p>Auch von technischer Seite zeigen sich erste Ansätze, wie man diesem Problem entgegen treten kann. Eines meiner neuen Lieblingsbeispiele ist das Open-Source-Projekt <a href="https://mozillalabs.com/raindrop/2009/10/22/introducing-raindrop/">&#8220;Raindrop&#8221; von Mozilla</a> &#8211; ein selbstlernendes Mailprogramm, dass Informationen nach Relevanz bewertet, gliedert und entsprechende präsentiert. Und genau dahin muss meiner Meinung nach die Entwicklung gehen, wenn &#8220;a trillion&#8221; wirklich machbar sein soll: Der Computer muss lernen Informationen zu bewerten. Und Designer müssen lernen, neue Wege zu finden, wie diese Informationen dargestellt werden können. </p>
<p>Wir als User müssen wohl zwangsläufig lernen, Kontrolle abzugeben &#8211; an Systeme, die für uns Relevantes filtern.<br />
Auch wieder eine Vorstellung, von der ich noch nicht so ganz genau weiß, ob mir diese so behagt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2009%2F11%2Fcomputing-as-an-ecology%2F&amp;seed_title=Computing+as+an+Ecology/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachtrag.</title>
		<link>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2009%2F11%2Fnachtrag%2F&amp;seed_title=Nachtrag.</link>
		<comments>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2009%2F11%2Fnachtrag%2F&amp;seed_title=Nachtrag.#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 22:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Techzeugs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fakeguru.de/?p=901</guid>
		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen argumentierte ich in einem Artikel hier auf FakeGuru, warum ich Musikbesitz in Form von gespeicherten mp3s für ein überholtes Modell halte. Das sich 64% der Menschheit noch nicht einmal mit mp3s anfreunden können, rüttelt natürlich kein Stück an meinem Traktat. I guess my idea of the world is slightly skewed because I’m [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen <a href="http://fakeguru.de/2009/09/warum-ich-keine-musik-mehr-besitze/">argumentierte ich in einem Artikel hier auf FakeGuru,</a> warum ich Musikbesitz in Form von gespeicherten mp3s für ein überholtes Modell halte.</p>
<p>Das sich <a href="http://thenextweb.com/2009/11/10/64-people-buy-cds/">64% der Menschheit noch nicht einmal mit mp3s anfreunden können</a>, rüttelt natürlich kein Stück an meinem Traktat.</p>
<blockquote><p>I guess my idea of the world is slightly skewed because I’m surrounded by people with MacBooks and iPods. In reality (look out the window: that is reality out there) 64% of music sales is still “physical”.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fakeguru.de/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Ffakeguru.de%2F2009%2F11%2Fnachtrag%2F&amp;seed_title=Nachtrag./feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

