Erinnerungsfetzen.


Barrey. Rock n' Roll.

Seit ein paar Tagen schon klicke ich mich immer wieder durch die Bilder unserer Tour mit dem Zeppelin Orchestra. Ich verbinde mit jedem Foto so wunderbare Erinnerungen und teilweise auch so abstruse Erlebnisse, dass es mich jedes Mal aufs Neue erfreut, das Album zu öffnen.

Natürlich kommt es nicht von ungefähr, dass ich gerade jetzt wieder diese Bilder hervorkrame. Am Wochenende wird der Film über die Tour zum ersten Mal öffentlich zu sehen sein. Da außer dem Filmteam noch niemand den Streifen zu Gesicht bekommen hat, ist die Aufregung bei den Musikern und dem Kommunikationsteam fast schon physisch spürbar – wohl der Effekt des viermonatigen Wartens.

Wie das Wochenende ausgeht und welche Überraschungen der Film bereit hält, lasse ich euch nächste Woche wissen! Bis zum Filmstart schwelge ich aber noch ein bisschen in den fotografischen Erinnerungen.

Smoke.

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26. October 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Sphere 001.


Weil es keinen Grund gibt, den Tag nicht mit einer wunderbaren digitalen Installation zu beginnen: Sphere 001 von Dylan Fisher.

(via)

23. September 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Hightech verpflichtet.


Könnte mein Computer genervt gucken, er würde es vermutlich tun. Ständig dazu gezwungen zu sein, eine einzige Platte rauf und runter zu spielen ist ja auch kein Spaß für eine Maschine, die für ganz andere – wichtigere – Projekte geboren wurde. Molekularastrophysik zum Beispiel.

Nun hat mein Computer aber leider mich als Besitzer erwischt – und damit auch meine Faszination für MIT und ihr jüngst erschienenes Album “Nanonotes”. Die Meinungen zu dem zweiten Album der Kölner (und mittlerweile auch Wahlberliner) Band rund um Sänger Edi Winarni gehen weit auseinander. Kein Wunder, hat sich die Gruppe auch radikal verändert. Ich habe mich fast ein wenig erschrocken, als ich mir im Zuge meiner Begeisterung für Nanonotes ihr Erstlingswerk “Deine Eltern” (2006, EP) und das darauf folgende Album “Coda” (2008) angehört habe. Überwiegten damals noch harte Gitarrenriffs, schnell pulsierende Synthieklänge und ein völlig hysterischer Gesang, so sind auf Nanonotes davon nur noch vereinzelte Zitate zu finden. Reduziert – ja, fast minimalistisch – kommt das neue Album daher. Doch bei aller gewonnenen Zurückhaltung büßen die Texte und Melodien der Band nichts von ihrer Schlagkraft ein. Selten habe ich eine so gekonnte Verarbeitung moderner Kultur gehört.

In einem wunderbaren Review schreibt Malte Müller dazu:

Nannotes ist ein Album über Technik, das verwundert nicht. Bereits die Texte des Vorgängeralbums behandelten die Artefakte moderner Kultur, urbane Räume und das Gefühl, jederzeit Teil dieser Dinge zu sein. Diese Platte verwebt das Leben in den Städten, die ständige Bewegung durch sie hindurch vollends mit der Wärme des Bordsteins, dem Sonnenaufgang an der Oberbaumbrücke und, ja unbedingt, der Natur. Um sie dann wieder mit den Vokabeln der Medien und der Gegenwart zu kontrastieren — blaue nacht und alt global, das gehört zusammen.

Ein Album über Technik in dem Post-Punk auf Pop und Elektro trifft und in dem diese Kombination zum ersten Mal Sinn macht. Vielleicht freundet sich mein Computer doch noch damit an. Ich bin auf jeden Fall durch und durch entzückt.

Und weil es so schön ist, gibt es auch noch einen kleinen Bonustrack:

22. September 2010 | Ein Eintrag von Emu
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Buildings & Vampires.


Der Kurzfilm “Buildings & Vampires” erzählt eine Geschichte, die so herzzerreißend und trotz aller fantastischen Gestallten so wahr ist, wie sie sich eigentlich nur Kinder ausdenken können. Nicht umsonst lassen die beiden Filmemacher Sebastian Baptista und Nico Casavecchia die Handlung von einem kleinen Jungen erzählen. Und das laufende Schokohäuser hierbei eine wichtige Rolle spielen, macht den ganzen Film nur noch großartiger.

Kurz: Ich bin begeistert.

(via)

16. September 2010 | Ein Eintrag von Emu
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